Surfen in Sri Lanka – tropisches Wellen-Paradies für jeden Surf-Level

Der Surfguide mit Surfspots, Surfcamps und Reiseinfos

Surfen in Sri Lanka

Surfen in Sri Lanka? Das war lange nur für ganz hartgesottene Surfer möglich: Bürgerkrieg, Tsunami, keine Infrastruktur – es gab genug Gründe und Gerüchte, den nächsten Surftrip woanders hin zu planen! Das ist zum Glück Geschichte: Der Bürgerkrieg ist vorbei, ein Tsunami sowieso höhere Gewalt und Sri Lanka ein Land, das sich für reisende Surfer wirklich lohnt.

Neben anderen Top-Hotspots wie Portugal, Bali oder Nicaragua ist es vor allem Sri Lanka, das immer wieder auf der Wunschliste von Surfern auftaucht! Sri Lanka ist inzwischen eines der beliebtesten Surf-Ziele überhaupt  – vor allem für unerfahrene Wellenreiter bietet das Land alles, was der angehende Surfer so braucht!  Die unzähligen Beachbreaks und entspannten Wellen sind perfekt zum Surfen lernen, wer Weltklasse-Wellen und anspruchsvolle Surfspots sucht, der findet in der Träne Indiens ebenfalls sein Glück!

In meinem Surfguide Sri Lanka steht alles zu Surfspots, Surfcamps und Reise-Tipps – so bist du bestens auf deinen Surftrip nach Sri Lanka vorbereitet!

Surfen in Sri Lanka

Darum solltest du in Sri Lanka surfen gehen: Viel mehr als Räucherstäbchen und Elefanten!

Ich habe immer Lust, neue Länder und Kulturen kennen zu lernen, vor allem wenn es so exotisch wird wie Indien und Co. Allerdings ist meine Reiselust immer mit einer Bedingung verknüpft: Wind und/oder Wellen! In Indien gibt es kaum Wellen – daher stand für mich irgendwann fest: Ich will zum Surfen nach Sri Lanka, also „Indien light“ sozusagen. Und so viel schon mal vorweg – es hat sich gelohnt. Denn mit ein wenig Know-How und dem nötigen Glück wirst du in Sri Lanka Surfen – und zwar nicht zu knapp!

Mich hat die Mischung aus exotischem Abenteuer-Urlaub mit faszinierenden Tieren und unglaublicher Natur, kombiniert mit der großen Anzahl an verschiedenen Surfspots, begeistert. Für Surfer, die in ihrem Surfurlaub das Gesamtpaket suchen, vielleicht mit Familie oder nicht-surfendem Partner unterwegs sind, sollten unbedingt nach Sri Lanka kommen.

Abseits von Surfspots und Wellenjagd gibt es unzählige Möglichkeiten, wie du deinen Surfurlaub gestalten kannst. Mach dich mit mit Yoga und Ayurveda vertraut, entdecke die Kultur und genieße das entspannte Surfer-Leben in Sri Lanka. Das köstliche Essen, der günstige Lifestyle und die Freundlichkeit der Menschen – was willst du mehr für einen perfekten Surftrip?

Der Quick-Check zum Surfen in Sri Lanka

  • Das ganze Jahr Wellen

    Egal ob es in Europa Winter oder Sommer ist – in Sri Lanka gibt es Wellen. In unserer kalten Jahreszeit hält du dich am besten an der Westküste von Sir Lanka auf, ansonsten ballert es an der Ostküste in der berühmten Arugam Bay.

  • Surfen in Boardshorts und Bikini

    Egal ob Trocken- oder Regenzeit – in Sri Lanka Surfen bedeutet mit wenig Textil durchs Line-Up paddeln. Wellenreiten in einer riesigen Badewanne!

  • viele Möglichkeiten rund ums Surfen

    Eine exotische Kultur, interessante Menschen und köstliches Essen – auch wenn es flat ist, sollte es dir in Sri Lanka nicht langweilig werden!

  • Wenig Weltklasse-Spots

    Ansichtssache – was dem einen taugt, ist für den anderen nicht gut genug. Mit Arugam Bay rollt aber definitiv eine Weltklasse-Welle an Sri Lankas Küste.

  • Regenzeit

    Einfach hinnehmen – Regenzeit bedeutet auch nicht, dass es 24/7 nass ist!

  • lange Anreise

    Rund zehn Stunden Flug, danach von Colombo weiter an die West-, Süd- oder Ostküste. Nimm dir einfach mal 24 Stunden nichts vor, lauf los und einen Tag später sitzt du im Line-Up in Sri Lanka!

Die beste Reisezeit für Surfer: Wellenreiten in Sri Lanka geht das ganze Jahr

Ich liebe fremde Länder – und verliebe mich in fremde Länder, in denen das ganze Jahr gesurft werden kann! Bäm, und da trat Sri Lanka in mein Leben. Ähnlich wie in Bali kannst du das ganze Jahr in Sri Lanka surfen – je nach Jahreszeit entweder an der West-, der Ost- oder der Südküste von Sri Lanka. Die Größe und Richtung der Swells, sowie die Windrichtung ist von der Jahreszeit, beziehungsweise von der Monsoon-Saison auf Sri Lanka abhängig. Die Natur macht ja zum Glück was sie will, deshalb kann auch nicht kategorisch in zwei Surf-Saisons eingeteilt werden, aber es gibt natürlich Erfahrungswerte, in welchen Monaten Swell und Windrichtung gut zusammen passen.

Surfen in Sri Lanka

Für dich als Surfer bedeutet das: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, und du wirst mit Sicherheit surfbare Wellen und Offshore vorfinden! Und als Bonus obendrauf: Du wirst das ganze Jahr in Boardshorts Surfen!

  • Wintersaison/ November bis April

Hier solltest du dich zum Surfen an die West- und Südküste von Sri Lanka orientieren, dann treffen hier oft die günstigen Winde aus Nordost auf große Groundswells aus Südwest: Fette Wellen und Offshore! Zudem ist in diesen Monaten die Trockenzeit in Sri Lanka – Sonne satt und Boardshorts! Die selben Wellen, die Surfer in Indonesien glücklich machen, kommen auch in Sri Lanka an – nur eben etwas abgeschwächt, schließlich war die Reisezeit etwas länger. Auch in den übrigen Monaten gibt es hier natürlich Wellen, die sind vielleicht nicht so perfekt, dafür wirst du dir die Spots lediglich mit ein paar Kumpels teilen.

  • Sommersaison/ Mai bis Oktober

In dieser Jahreszeit treffen die konsistenten Südwest-Swells auf die Küste von Sri Lanka, allerdings kann dann auch der Onshore ziemlich heftig pusten. Das ist eine gute Zeit, um ein paar Wellen in der Arugam Bay im Osten von Sri Lanka zu erhaschen. Durch den Bürgerkrieg war dieser Strand für Surfer lange unzugänglich, doch das hat sich im Laufe des Friedensprozesses geändert. Zum Glück, denn dieser Weltklasse-Pointbreak ist eigentlich zu perfekt, um wahr zu sein! Die Swell-Saison ist allerdings auch begleitet von der Regenzeit in Sri Lanka, dazu kommen ziemlich viele Surfer, die die Perfektion des rechten Pointbreaks von Arugam Bay mit eigenen Augen sehen wollen!

Welches Brett passt zu mir

Zum Surfen lernen ist Sri Lanka der perfekte Ort

Egal ob Profi oder zum Surfen lernen – in Sri Lanka wird jeder Surfer auf seine Kosten kommen. Zugegeben, dieses wunderschöne Land hat kein Überfluss an Weltklasse-Wellen zu bieten, auch keine Big-Wave-Spots oder knochenbrechende Reef-Breaks – aber mal ganz ehrlich, wer von uns hat da schon die ganze Zeit Lust zu, mal ganz abgesehen von den Fähigkeiten, die für große, heftige Wellen nötig sind! Wellen müssen nicht immer furchteinflößend sein!

Ab und zu ist doch eine ganz entspannte Surf-Session bei drei Fuß, Sandboden und Sonnenschein das Beste, was dir als Surfer passieren kann. Das Prädikat „Weltklasse“ ist eine Definitionssache – und der beste Surfer im Line-Up ist sowieso der, der am meisten Spaß hat. Ruhe bewahren und genießen – ommmmmmm……

Surfen in Sri Lanka

Für Surfer, die gerade dabei sind die schönste Nebensache der Welt zu erlernen, ist Sri Lanka die optimale Surf-Destination. Hier ist die Auswahl an „Surf-Anfänger-Wellen“ riesig, und an guten Tagen können die Wellen rund um Hikkaduwa und Co. kopfhoch und damit zur absoluten Spielwiese für fortgeschrittene Surfer werden.

Wer Surfen lernen möchte, dabei gerne in warmen Wasser planscht und auf das Abenteuer einer Reise in einem tollen Land nicht verzichten möchte, der sollte sich ganz schnell seinen Boardbag packen und ein Ticket nach Sri Lanka lösen.

Surfen lernen ist in Sri Lanka überall möglich, denn Anfänger-Wellen findest du an beiden Küsten. Im Westen von Sri Lanka bietet die Region um Hikkaduwa und Welligama optimale Bedingungen, um Surfen zu lernen.

Im Osten sind, neben der Weltklasse-Welle von Arugam Bay, die sich eher für Fortgeschrittenen anbietet, viele andere Buchten, die Wellen perfekt zum Surfen lernen produzieren. Wenn du dich für diese Spots interessierst, dann solltest du mein Angebot am Ende des Artikels wahr nehmen!

surfen algarve

Die Surfcamps in Sri Lanka

Gefühlt eröffnet ein neues Surf Camp in Sri Lanka monatlich – da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Ich habe hier drei Surfcamps exemplarisch aufgeführt – freue mich aber immer über eure Updates und Informationen.

  • Das drivethru-Surfcamp in der Nähe von Mirissa ist eine super Anlaufstelle, um in Sachen Surfen das „Rundum-Sorglos-Paket“ zu bekommen: Nähe zu den Surfspots, Surf-Unterricht, Leihmaterial, schöne Unterkunft, Rahmenprogramm, nette Leute!
  • Ein weiteres Surf-Camp, das neben dem Surfen auch Yoga und Ayurveda anbietet, ist das Surf South Sri Lanka in der Nähe von Midigama. Markus von teardropsurf.de empfiehlt aus eigener Erfahrung das Rathna Guesthouse am Dalawella Beach.
  • In Arugam Bay wechseln die Surfcamps und Surfschulen so schnell, das eine tagesaktuelle Information kaum möglich ist. Eine Surfschule, die mir von reisenden Surfern und Backpackern immer wieder empfohlen wurde, ist die Safa Surf School.
Surfen in Sri Lanka

Das sind die Surfspots in Sri Lanka

Sri Lanka kann ganz grob in zwei Surfregionen eingeteilt werden: Der Osten und der Westen – beide Küsten bieten für Anfänger- und Fortgeschrittene ganz verschiedene Wellen und Spots. Je nach Jahreszeit, Lust und Budget werdet ihr euren Hunger nach Wellen auf einer der beiden Seiten stillen!

Wellenreiten an der Westküste Sri Lankas

Lange im Schatten der berühmten Arugam Bay ist die Surfregion im Westen von Sri Lanka in den letzten Jahren immer häufiger auf der Landkarte aufgetaucht – das liegt schlicht und einfach daran, dass es auch hier super Wellen zum Surfen gibt. Außerdem gib es hier viele Möglichkeiten, dich auch abseits von Strand und Surfen zu beschäftigen. Sei es mit dem Nachtleben in diversen Bars oder eben bei Ausflügen in das Umland.

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Main Reef

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Bennys

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North Jetty

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Beach Break

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River Mouth

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Galle/Kogalla

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Midigama Links

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Midigama Rechts

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Weligama

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Matara

I. Region Hikkaduwa

Von Surfern die am meisten frequentierte Region in Sri Lanka. Die Mischung aus guten Wellen, Infrastruktur und Nachtleben macht es hier attraktiv für Reisende und Surfer zugleich.

1. Main Reef

Sehr wellensicher, ein feiner A-Frame bricht über ein ziemlich tief liegendes Riff, die Verletzungsgefahr ist damit gering! Es kann hier ziemlich voll werden und die Locals sind nicht immer die freundlichsten. Setze einfach dein schönstes Lächeln auf, drop niemanden in die Welle und genieße die Session!

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Intermediate/ProReefbreak
Riff
A-Framegering✷✷✷

2. Bennys

Nach einem fünfminütigem Paddel findest du eine aggressive linksbrechende Welle, die nur bei großem Swell bricht. Das Teil geht ziemlich schnell und hohl über ein sehr flaches Riff – daher eher für Fortgeschrittene geeignet.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Intermediate/ProReefbreak
Koralle
linksmittel✷✷✷✷

3. North Jetty

Direkt am Hafen läuft eine gemütliche Links-Welle, die ziemlich lang werden kann. Für eine entspannte Session gut geeignet! Braucht allerdings einen großen Swell.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Reefbreak
Koralle
linksmittel✷✷✷

4. Beach Break

Perfekt zum Surfen lernen geeignet – auf sandigem Boden bricht eine nette kleine Welle, die den Einstieg sehr erleichtert und auch fortgeschrittenen Surfern den ein oder andern schönen Ritt bescheren kann.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Beachbreak
Sand
links/rechtshoch✷✷✷

5. Rivermouth

Bei einem sehr großen Swell kann auch die Mündung des Flusses Wellen produzieren, allerdings kann das Wasser hier sehr schmutzig sein.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Beachbreak
Sand
links/rechtsmittel-hoch✷✷

6. Galle und Kagala

Die beiden Riff-Wellen benötigen perfekte Bedingungen und einen großen Swell damit sie funktionieren, doch wenn die beiden Spots laufen, dann brechen die die besten Lefts des Landes. An der Inside ist manchmal auch ein kleiner Beachbreak.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
IntermediateReefbreak
Koralle
linksmittel✷✷✷✷
Surf Destination Sri Lanka

II. Region Midigama

Die Region südlich produziert meistens nicht ganz so gute Wellen wie Hikkaduwa, was daran liegt, dass die südlichen Winde hier eher die Wellen beeinflussen. Dafür sind hier weniger Surfer im Line-Up und die Partyleute bleiben eher in Hikkaduwa.

7. Left

Die fette Linkswelle braucht ziemlich viel Swell, damit sie funktioniert. Dann aber ist ein entspannter Ritt möglich. Achtung vor dem Riff!

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Reefbreak
Riff
linksmittel-hoch✷✷✷

8. Rechts

Schnell und hohl – hier sollten sich nur Surfer versuchen, die schon ein wenig Erfahrung haben. Das flache Riff kann bei entsprechender Tide ziemlich schmerzhaft werden.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
IntermediateReefbreak
Riff
rechtsmittel✷✷✷✷

9. Weligama

Wenn es sonst überall flat ist und der Wind zu stark bläst, dann ist Weligama eine gute Anlaufstelle. Der Beachbreak ist für Anfänger und Longboarder super geeignet.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Beachbreak
Sand
rechts/linksmittel-hoch✷✷✷✷

10. Matara

Die Welle bricht direkt am örtlichen Strand und kann deswegen auch ziemlich schmutzig sein. Wer Lust auf schnelle Wellen über Sandboden hat, der ist hier genau richtig.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Beachbreak
Sand
rechts/linksmittel-hoch✷✷✷✷

Wellenreiten an der Ostküste von Sri Lanka

Arugam Bay war für mich lange eine sagenumwobene Welle – perfekt, lang, einfach zu Surfen – und leider auch unerreichbar. Der Bürgerkrieg wütete 26 Jahre und machte Arugam Bay nicht nur geographisch zum Ende der Welt, sondern surftechnisch zur verbotenen Zone. Ich hatte Ende der 90er Jahre von einem verrückten Australier von dieser perfekten Rechtswelle gehört, der Aussie hatte sich wohl heldenhaft durch den Dschungel zu diesem Break geschlichen, und seitdem diese zu meiner Traumwelle erkoren. Nur hatte ich leider keine Lust, für eine Surf-Session mein Leben zu riskieren – deshalb verabschiedete sich Arugam Bay irgendwann wieder von meiner geistigen Surf-Spot-Landkarte. Doch das schöne an Träumen ist ja, dass sich einige davon irgendwann wirklich erfüllen!

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Arugam Main Break

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Arum Baby Point

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Whiskey Point

Arugam Bay ist eigentlich ein kleines verschlafenes Fischerdorf, dass erst durch den Bürgerkrieg verwüstet, und dann im Jahr 2004 von einem schrecklichen Tsunami heimgesucht wurde – gesunde Infrastruktur, angemessener Wohlstand, wirtschaftliche und politische Stabilität: Fehlanzeige! Doch dieser kleine Ort am Ende der Zivilisation besitzt etwas, das viele Menschen wie das Licht die Fliegen anzieht: Einen perfekten Pointbreak! Die Welle hat nach Ende des Krieges erst die Surfer, und in deren Sog die Backpacker in die Bucht gelockt und den Menschen dort eine Möglichkeit verschafft, um Geld zu verdienen.

Inzwischen ist Arugam Bay zu einem beliebten Ziel in Sri Lanka geworden – Surfer, Backpacker und Touristen ziehen hier durch die sandigen Straßen und vertreiben sich die Zeit in allerlei Cafés, Restaurants, beim Yoga und eben beim Surfen. A-Bay hat mit dem Main-Break direkt in der Bucht, und mit einigen Wellen rundherum für jeden Surfer etwas zu bieten, egal ob Profi oder Anfänger.

1 Arugam Main Break

Surfen in Sri Lanka

Lang, rechts, perfekt – Arugam Main Break ist einfach ein Traum! Wenn du hier die richtige Welle erwischt, ist ein Ritt bis zu 500 Meter möglich. Das Schöne an dieser Welle ist, dass du auch als nicht ganz so geübter Surfer hier eine richtig fette Welle abbekommen kannst. Die Verletzungsgefahr ist gering, da das Riff relativ tief liegt, mehrheitlich aus Stein besteht und an vielen Stellen auch überwachsen ist. Der Einstieg erfolgt ganz vorne am Ende der Bucht (ca. 10 min. zu Fuß), ungefähr da wo die Takeoff-Zone ist. Warte ein Set ab und paddel dann schnell ins Line-Up. Viele surfen mit Neopren-Schuhen, ich persönlich habe diese nie gebraucht  und  mir auch keine Reef-Cuts geholt. Einziger Nachteil an A-Bay: Es kann in der Hauptsaison sehr, sehr voll werden.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Pointbreak
Stein
rechtshoch✷✷✷✷✷

2. Baby Point

Diese Welle ist die End-Sektion des Main-Break und ist perfekt für Anfänger geeignet. Auf sandigem Boden laufen kleine Welle bis ans Ende der Bucht.

Surfen in Sri Lanka
Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Pointbreak
Sand
rechtshoch✷✷✷✷

3. Whiskey Point

Surfen in Sri Lanka

Wahrscheinlich der beständigste Spot in der Region. Ein rechter Pointbreak, der einfach zu Surfen ist und mit einem sandigen-steinigen Untergrund auch gut für Surfer geeignet ist, die das Wellenreiten gerade noch lernen.

Surf LevelWellen-ArtWellen-RichtungCrowd-FaktorQualität
Anfänger
Intermediate
Pointbreak
Sand
rechtssehr hoch✷✷✷✷

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Sri Lankas Ostküste hat noch mehr Surfspots zu bieten, als nur Arugam Bay! Wenn du Lust hast, noch mehr über die Wellen und ihre Bedingungen zu erfahren, dann solltest du dir die EXTRA-Surfspots downloaden!

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Allgemeine Surftrip-Infos für Sri Lanka

Anreise zum Surfen nach Sri Lanka

Die Flugpreise nach Sri Lanka sind sehr wechselhaft, im Winter ziehen Preise eher etwas an. Rechne mit rund 800 Euro für ein Ticket zum Surfen nach Sri Lanka.

Transport vor Ort

Vor Ort korreliert dann die Dicke deiner Reisekase mit deinem Verhandlungsgeschick! Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du dein Surf-Abenteuer in Sri Lanka logistisch gestaltest! Wie immer gilt auch in Sri Lanka die Faustformel: Je schneller und bequemer du am Ziel sein willst, umso tiefer musst du in den Geldbeutel greifen.

  • Mit dem Bus

Aufwendig, aber billig. Mit dem Taxi oder Tuk Tuk must du zur Colombo Bastian Mawatha Bus Station, von dort fährt ein Bus nach Weligama. Die Nummer variieren, ich habe bei meiner Reise kein System erkennen können, vor Ort helfen dir die Menschan aber gerne mit Auskünften – dopplete Rückfrage empfohlen! Du kannst unterwegs immer aussteigen, die Fahrt dauert ungefähr fünf Stunden und kostet zwischen drei und fünf Euro (550-700 LKR).

Nach Arugam Bay kommst du am besten mit dem Nachtbus – frag einfach nach der Verbindung nach Pottuvil. Der Preis liegt ebenfalls zwischen drei und sechs Euro. Nina und Daniel beschreiben auf soulmush.de eindrücklich  ihren Trip von West nach Ost.

Am besten ist es, wenn du einen Tag vorher am Busbahnhof nach Zeiten, Nummern und Preisen fragst und dir nach Möglichkeit dein Ticket im Voraus kaufst. Solltest du am selben Tag eine Bustour planen, dann musst du früh am Tag starten.

  • Mit dem Zug

Du kannst auch mit dem Zug nach Weligama, mit einmal umsteigen bist du in drei bis vier Stunden am Ziel. Von der Station Colombo Fort fährst du nach Ratmala, danach nach Weligama. Hier findest du einen Fahrplan! Ich empfehle dir ein Ticket für die 1. Klasse zu lösen (unter drei Euro) – es lohnt sich!

  • Mit dem Taxi

Viele Surfcamps und Hotels bieten einen Airport-Pickup-Service an. Die Preise dabei varirieren stark, aber als Anhaltspunkt solltest du rund 100 Euro für die einfache Fahrt nach Weligama/Hikkaduwa für zwei Personen rechnen.

Nach Arugam Bay kommst du mit ein wenig Verhandlungsgeschick für rund 120 Euro.

Surfen in Sri Lanka

Surfen in Sri Lanka – analog und digital

Am besten ist es, wenn du dir vor Ort eine lokale SIM-Karte kaufts, die du zum telefonieren und Surfen im Internet nutzen kannst. Kleiner Tip: Warte mit dem Kauf einer Karte, bis zu du irgendwo unterwegs einen kleinen Telefonladen findest, denn die Verkäufer direkt am Flughafen nehmen stolze Preise für das kleine Plastikkärtchen. Normalerweise kosten die SIM-Karten einen Euro, wer trotzdem Lust hat zu handeln, kann es auch hier versuchen.

Das Aufladen der Karte funktioniert wie bei uns auch: Bezahlen, Code erhalten, eintragen, fertig! Kleiner Tip: Ich habe mit der Karte der Sri Lanka Telecom gute Erfahrungen gemacht.

Für die surfenden digitalen Nomaden unter euch: Die W-Lan-Welle hat natürlich auch Sri Lanka erreicht – du findest hier bald mehr Hot-Spots als Palmen! Grundsätzlich ist das Internet in den Städten stabil, aber den ein oder anderen Ausfall solltest du, besonders in ländlichen Gegenden, bei deinen digitalen Vorhaben mit einplanen.

Surfen in Sri Lanka sollte sich kein Wellenreiter entgehen lassen

Surfen in Sri Lanka bedeutet entspannte Wellen surfen mit nichts am Körper als deine Bordshorts oder dein Surf-Bikini. Surfen in Sri Lanka bedeutet auch, dass du als Surf-Einsteiger hier die optimalen Bedingungen vorfindest: kleinere Wellen, viel Sandboden und an den entsprechenden Spots nicht zu viele Surfer im Wasser.

Aber auch Surfer mit einem guten Level werden hier ihren Spaß haben, denn mit Arugam Bay kannst du hier eine absolute Weltklasse-Welle surfen. Hinzu kommt, dass Sri Lanka wirklich ein wunderschönes Land mit neuen Menschen, sehr guten Essen und günstigen Preisen ist. Die Mischung aus organisierten Surf-Trip und Surf-Abenteuerurlaub stimmt hier einfach!

Hier gibt es noch mehr Surfspot-Guides

40 Kommentare
  1. Jules
    Jules says:

    Hallo Stefan,
    danke für die vielen anregenden Infos auf deiner Seite. Mich hat das Surffieber in Indonesien gepackt und diesen Winter soll es nach Sri Lanka gehen. Wir sind von Mitte Dezember bis Mitte Januar dort und ich Sucher gerade die passende Bucht. Du hast ja einige Spots beschrieben aber ich hätte trotzdem noch eine Frage. Da meine Freundin und unsere Kinder eher einen schönen Ort und wenig Wellen brauchen suche ich eine Bucht, die das bietet, aber auch (zumindest in der Nähe) eine schöne Welle für Anfänger bietet (Regular, also nicht unbedingt eine Linkswelle). Dabei suche ich eher eine lange und beständige Welle als den schnellen Brecher. Hättest du für diese spezielle Suche einen Tipp? Tausend Dank und Grüße Jules

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hi Jules, danke für die Blumen! Also mit Familie ist es immer so eine Sache, welche Prioritäten man setzt. Hikkaduwa bietet eine gute Infrastruktur und die besseren Wellen, aber eben auch mehr Trubel. Welligama und Mirissa ist etwas ruhiger, dafür die Wellen nicht ganz so beständig. Ich persönlich würde mit Familie wahrscheinliche eher südlich etwas suchen, da Ruhe inzwischen mit Kind (fast) gleichgesetzt wird mit guten Wellen 😉 Ich wünsche dir viel Spaß und gute Wellen, Stefan

      Antworten
  2. Lena
    Lena says:

    Hallo Stefan,

    ich plane im Juli 2017 nach Sri Lanka zu reisen und hab mir zum work/bed exchange ein Hostel in der Nähe von Weligama angelacht. Ich habe ein beginner/intermediate surflevel und frage mich jetzt, wird es dort zu der Zeit überhaupt Wellen geben. Der Host hat mir schon geschrieben das zu der Zeit absolute low season ist. Das stört mich gar nicht, mich würden nur keine vorhandenen Wellen stören 😉

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hi Lena, Wellen hast du zu der Zeit, allerdings auch einen starken Onshore-Wind! Wenn du Pech hast, wirst du dort wenig bis gar nicht surfen! Im Juli ist es definitiv besser, an die Ostküste zu fahren. Ich hoffe, du findest eine Lösung! Beste Grüße, Stefan

      Antworten
    • Steffen Baumgart
      Steffen Baumgart says:

      Hi Lena,

      ich bin gerade in Sri Lanka unterwegs und bin mit dem Board auch die Ostküste (Hikkadua und Midigama) runter. Da ist zur Zeit Off-Season. Das heißt anscheinend nicht „keine Welle“ sondern durch den erwähnten Onshore-Wind, eine menge Swell. An einem Tag kamen 7-11ft an – was den Hikka-Break absolut unsurfbar gemacht hat. Die Tuktuk-Fahrer haben aber immer einen Break in der Tasche, der ein bisschen mehr cover hat. Liegt auch alles irgendwie Nah bei einander.
      Toll ist, dass du meistens die Wellen für dich alleine hast. Das macht es allerdings manchmal auch ein bisschen spooky wenn du an einem ungemütlichen Bachbreak mit „geht-so-gerade-noch“ Sets draußen sitzt 🙂
      An der Ostküste ist Wohlfühl-Surfen für jedes Level mit echt tollen Wellen angesagt. Dafür soll es im Juli einfach mega crowded werden.
      Ich glaube die Südküste ist ganz cool um loszulegen – wenn du da nichts kriegt, kannst du immer noch an die Ostküste.

      Besten Gruß & viel Spaß!
      Steffen

      Antworten
  3. Anh-Thy
    Anh-Thy says:

    Hallo Stefan,

    vielen lieben Dank für deine tolle sehr informative Seite über das Surfen in Sri Lanka.
    Wir sind am überlegen Anfang September für 2 Wochen surfen zu gehen. Sind beide keine Anfänger mehr aber auch keine Profis – freuen uns über jede gute grüne Welle die wir ordentlich surfen können. So ich wie es verstanden habe ist es am besten im Septemeber an die Ostküste zu gehen, die Spots sind aber wahrscheinlich sehr voll oder? Ansonsten überlegen wir nächstes Jahr im März zu gehen. Was meinst du bzw würdest du uns empfehlen in welcher Zeit dann eher zu gehen?
    Vielen Dank im Voraus für deine Anwort!
    Liebe Grüße!

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo ihr beiden, wie du sicher weißt, ist es unmöglich bezüglich Wellen eine verbindliche Aussage zu machen – aber im September ist die Ostküste sicher besser! Es wird da dann auch schon leerer, also eigentlich eine gute Zeit! März wäre dann die Westküste, da verteilt sich die crowd besser, kann aber natürlich auch voll werden! Ich würde das ehrlich gesagt eher von euren Reiseplänen anstatt von den Bedingungen abhängig machen. So oder so – viel Spaß!

      Antworten
  4. Marle
    Marle says:

    Hallo Stefan,

    ich werde im Februar einen Monat zum Surfen auf Sri Lanka sein. Ich hab zwar schon ein paar Mal gesurft, bin aber noch Anfänger und wollte fragen, ob es sich lohnt ein eigenes Board zu kaufen. Da ich mit einem Roller rumreisen möchte, wäre der Transport kein Problem. Hast du einen Tipp, wo man Anfang Februar in Ruhe für sich surfen kann ohne tausend andere im Line Up? Lieben Dank 🙂

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Marle,

      die Sache mit dem Board ist immer eine Frage, die jeder für sich selber beantworten muss. Der eine Surfer möchte auf keinen Fall auf sein eigenes Equipment verzichten, andere dagegen haben keine Lust auf das Geschleppe! Im Februar solltest du auf jeden Fall an die Westküste, dort findest du dann die besten Wellen. AM besten schaust du dir die Spotbeschreibungen in meinem Post an – dahingehst du mit Sicherheit die passende Welle für dich. Viel Spaß wünsche ich dir!! Stefan

      Antworten
  5. Lucas
    Lucas says:

    Hi
    erstmal super ausführlicher Artikel, macht Lust sofort in den Flieger zu springen.
    Ich bin gerade am überlegen ob ich im April (Semesterferien) in die West und Südregion zum Surfen gehen soll. Auf dem Wave- Chart am Anfang des Artikels ist des Swell im April nicht so „gut/groß“ angezeigt. Jedoch habe ich „nur“ diesen Monat Zeit um zu Reisen und auch sollen die Line ups zu dieser Zeit nicht so voll sein. Einige Vor und Nachteile. Meine Frage jetzt, warst du schon einmal in dieser Zeit in der West/Südregion unterwegs?!

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hi Lucas, April ist so ein Monat, in dem du Glück oder Pech haben kannst. Genau dann wechselt die Wellensaison von der West- an die Ostküste – wann allerdings ganz genau, kann natürlich niemand voraus sagen. Ich würde an deiner Stelle erst mal an der Westküste los legen und schauen wie sich der Swell entwickelt – sollte gar nichts gehen, kannst du ja immer noch in den Osten fahren. Ich war einmal Ende Saison dort und hatte super Glück – perfekte Wellen und kaum jemand mehr dort….Grüße, Stefan

      Antworten
      • Marco
        Marco says:

        Auch erstmal Danke für den Guide! .. Also Mai – Juni schon eher direkt an die Ost oder sollt ich mir auch erst mal Spots im Westen anschauen? Hab ca. 5 wochen Zeit.

        Antworten
        • Stefan Heinrich
          Stefan Heinrich says:

          Hi Marco, wenn du so lange Zeit hast, kannst du sicher ein paar Tage die Westküste checken und auf gute Bedingungen spekulieren – ansonsten würde ich dir aber auf jeden Fall die Ostküste empfehlen. Viel Spaß, beste Grüße, Stefan

          Antworten
  6. Jessica
    Jessica says:

    Hi Stefan,

    vielen Dank für Deinen Artikel! Er ist echt super!

    Ich werde nächste Woche, also von Mitte September bis Ende September, in Sri Lanka sein.
    Ursprünglich wollte ich nach Arugam Bay gehen, habe aber nun gehört, dass man dort nicht mehr so gut surfen kann. Ist das richtig? (Falls das wichtig ist, ich bin Anfänger)
    Oder sollte ich eher nach Welligama gehen?

    Ich kann mir vorstellen, dass in Welligama sicher mehr los ist (Saisonbeginn?) als in Arugam Bay (Saisonende?).

    Oder würdest Du mir etwas ganz anderes empfehlen? 🙂

    Ich hoffe, Du kannst mir weiterhelfen!
    Vielen Dank schon mal!
    Liebe Grüße
    Jessi

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hi Jessi, bist du sicher, dass du September meinst? Es ist ja jetzt schon Oktober? So oder so – du kannst in Arugam natürlich Glück haben und einen der letzten Swells der Saison abgreifen mit kaum jemandem mehr im Wasser. Als Anfängerin würde ich dir aber empfehlen, dich eher an die Westküste zu halten – dort hast du jede Menge Wellen, die gut geeignet sind. Viel Spaß wünsche ich dir, Stefan

      Antworten
  7. Anja
    Anja says:

    Hallo und danke für den tollen Bericht. Hab mich in viel reingelesen was Sri Lanka und Surfen angeht und dein Bericht hat endlich mal richtig Hand und Fuß, mit vielen guten Infos und macht Spaß zu lesen.
    So ganz findet sich aber keine Antwort für mich – ich wer den ganzen Oktober in Sri Lanka (erstes Mal) sein und möchte dort gern surfen lernen (Anfänger) und der Oktober ist ja genau auch Übergangszeit. Was kannst du empfehlen . welche Seite der Insel?? Spots . ich mags gern einfach und nicht zu überlaufen..? Ich wär die sehr sehr dankbar über eine Antwort und Tipps.
    mit liebe Grüßen

    Anja

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Anja, freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt. Ich würde an deiner Stelle an die Westküste Sri Lankas fahren – gerade als Einsteiger wirst du dort bessere Bedingungen vorfinden als im Osten. Die Spots für die Westküste findest du in meinem Post mit Empfehlungen für Surfschulen. Im Oktober sollte es auch noch nicht zu crowded sein, da die Saison dann erst los geht. Ich wünsche dir viel Spaß – falls du noch Fragen hast immer her damit! Stefan

      Antworten
  8. Daniela
    Daniela says:

    Hallo,
    möchte Anfang/Mitte Dezember mit Kids (16 und 9J) nach Sri Lanka. Sind alle 3 Surf-Anfänger/Einsteiger. Suche leistbaren Platz mit Surf-lern-möglichkeit, gemütlichen Spot, wenn mgl. nicht zu touristisch überfrequentiert (also nicht einsam aber auch nicht Partyvolk pur). Ich hoffe das sind nicht zuviele Anforderungen auf einmal… (; Freue mich auf Antwort

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Daniela,

      um die Jahreszeit solltest du unbedingt an die Westküste fahren – Midigama, Mirissa, etc. Tips für Unterkünfte findest du in meinem Post! Viel Spaß und gute Wellen, Stefan

      Antworten
  9. Florian
    Florian says:

    Hi Stefan,

    hast Du Erfahrungen, wie es sich im Oktober und vor allem im November auf Sri Lanka so surft?
    Ich mache mir gerade ein wenig Gedanken, wegen der Regenzeit und der Swell-Konsistenz.
    Über ein paar Erfahrungswerte würde ich mich sehr freuen!

    Beste Grüße

    Florian

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Florian, ich den beiden Monaten würde ich mich eher an die Westküste halten, dort beginnt dann gerade die Saison und mit ein wenig Swell früh am morgen und am Abend hast du offshore und gute Wellen. Außerdem gibt es dort genügend Spots, die wahre Swellcatcher sind. Sonst schreib doch mal Markus von http://www.teardropsurf.de an, der war gerade in den beiden Monaten dort! Falls du noch Fragen hast immer her damit und viel Spaß und gute Wellen, Stefan

      Antworten
    • Jan
      Jan says:

      Hallo Florian,

      die Frage ging zwar nicht an mich, aber ich schreibe Dir einfach mal dazu, da ich schon öfters im Oktober/November an der Südwestküste von Sri Lanka war. Was den Swell angeht, sind beide Monate sehr konstant, teilweise sogar etwas größer als während der Trockenzeit ab Dezember. Schulter- bis kopfhoch ist an den Riffen an den meisten Tagen drin, manchmal auch etwas mehr. Was das Wetter angeht, ist es leider nicht so genau vorherzusagen. Oktober regnet es noch recht häufig, im November dann schon weniger. Meist sind es aber eher kurze und heftige Schauer am Nachmittag und kein durchgehender Regen. Ansonsten ist es eigentlich auch ganz angenehm, wenn es etwas bewölkt ist und die Sonne nicht so stark runterballert. Vor allem lässt der Monsun-Wind ab Oktober schon deutlich nach und man hat morgens oft gute Surf-Bedingungen. Alles in allem eigentlich eine sehr gute Zeit zum Surfen an der Südwestküste. Zur Ostküste kann ich Dir leider nichts genaues sagen, aber im November ist dort die Saison eigentlich schon vorbei, Oktober kann wohl noch ganz gut sein, wenn man etwas Glück mit dem Swell hat.

      Antworten
  10. Ulli
    Ulli says:

    Hallo 🙂

    Ich werde im September 3 Wochen in Sri Lanka unterwegs sein und bin mir nicht ganz sicher an welcher Küste ich wellentechnisch besser bedient bin, da es ja doch schon sehr am Ende der ‚Hauptsaison‘ im Osten ist…was meinst du denn dazu? Danke und lg, ulli

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Ulli, ich würde auf jeden Fall im September an die Ostküste, da es im Westen zu dieser Zeit ziemlich verblasen sein kann. Vielleicht hast du in Arugam nicht mehr die Consistency, aber Wellen gibt es auf jeden Fall. Ich war Ende Oktober da und hatte super Wellen! Viel Spaß, Stefan

      Antworten
  11. Markus
    Markus says:

    Hallo Stefan,
    danke nochmal für die Erwähnung meiner Seite und meiner Empfehlung für die Unterkunft im Süd-Westen.
    Bin jetzt noch zwei Wochen im Rathnas, bis es dann langsam in Richtung Arugam Bay geht.
    Grüße, Markus

    Antworten
  12. Elisa
    Elisa says:

    Hallo Stefan,
    vielen Dank für den Artikel! In 3 Wochen geht es für mich nach Sri Lanka und ich möchte gerne mal wieder ein paar Wellen surfen. Gemütlich, an einem Beach Break, ohne Hektik. Am liebsten im Osten des Landes. Wie sieht es eigentlich mit dem Ausleihen von Brettern vor Ort aus? Gibt es da Möglichkeiten?

    Viele Grüße
    Elisa

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Elisa,

      im Osten fährst du am besten nach Arugam Bay, von dort aus erreichst du einige andere Wellen, auch Beachbreaks. Am besten du trägst dich für meinen Extra-Newsletter unter dem Post ein, dann bekommst du Infos zu einigen Spots rund um Arugam. Ausleihen kannst du dir Bretter in Arugam, allerdings lässt die Qualität der Boards eher zu wünschen übrig. Viel Spaß, falls du noch Fragen hast, gerne immer her damit! Gruß, Stefan

      Antworten
  13. Miklas
    Miklas says:

    Hi, danke erstmal für die Infos. Wir würden gern ab Mitte August für 4 Wochen nach sei Lanka mit zwei Kids. Habe viel über aggressive israelis gehört, kann man dem lineup stress entfliehen? Und wie ist die Tierwelt denn so? Thx for tips Mik

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Hallo Miklas, entschuldige erst einmal die verspätet Antwort! War gerade in Panama auf einem Surftrip unterwegs und habe eine Art digitalen Detox betrieben! Also, die Line-Ups sind schon ziemlich voll, wobei du auch immer wieder zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten Wellen findest, die weniger crowded sind! In Arugam ist es tatsächlich so, dass viele Israelis im Wasser sind. Ich kann dazu nicht allzu viel sagen, da ich am Ende der Saison dort war und die Horde schon abgereist war. Deine Kids werden aber so oder so Spaß haben, Natur und Tierwelt ist wirklich einmalig! Falls du noch Fragen hast, gerne eine PN an mich. Gruß, Stefan

      Antworten
  14. Natascha
    Natascha says:

    Hallo,
    ein schöner Bericht über das kleine Surfers Paradise. Wenn man Lust auf Surfen und Party hat, kann man dort sicherlich viel Spaß haben! Ich habe das Surfen bisher noch nicht probiert, bin ein großer Wasserfan. Surfen möchte ich auf jeden Fall irgendwann einmal probieren. Nachdem ich diesen Beitrag gelesen habe, würde ich am liebsten jetzt sofort ein Ticket ins Surfer -Paradies buchen 🙂 Vielen Dank für die interessanten Ideen!
    Liebe Grüße,
    Natascha vom http://www.reiseblogmagazin.de”

    Antworten
  15. Marcus
    Marcus says:

    Hey Stefan,
    toller und sehr informativer Artikel. Da bekomme ich doch direkt Lust nach Sri Lanka zum surfen zu fliegen.
    Ich wollte eh schon immer mal hin…
    Na schauen wir mal was das neue Jahr so bringt! 😉
    Beste Grüße und weiter so
    Marcus

    Antworten
  16. Markus
    Markus says:

    Hallo Stefan,
    super, ein Post wie für mich gemacht, danke.
    Seit ich das erste Mal im Stormrider Arugam Bay sah war auch für mich klar: da muss ich irgendwann hin. Mich hat ebenfalls die unsichere Lage sehr lange davon abgehalten. Zum Glüch hab ich es irgendwann geschaft und mich in Land, Leute und Wellen verliebt.
    Auf jeden Fall sind Ost und auch West sehr gut für den deutschsprachigen Urlaubssurfer geeignet. Ich empfehle den Anfang oder das Ende der jeweiligen Saison um den Massen zu entgehen.
    Grüße

    Antworten

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  4. […] für Surf-Einsteiger ist diese Erkenntnis manchmal neu und überraschend. Einige Orte wie Bali, Sri Lanka oder Nicaragua sind das ganze Jahr mit Wellen gesegnet, entweder an der einen oder der anderen […]

  5. […] Boardbag packen, einen Flug buchen und zum Surfen ab ins Warme! […]

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