Irgendwann stehst DU auf dem Board und Drops in die Welle!

surfen im fruehling

Surfen lernen in Europa

Das sind die besten Surfspots zum Wellenreiten lernen

Surfen ist definitiv die BESTE Nebensache der Welt und viel mehr als ein Sport – eher eine Lebenseinstellung, eine Art der Selbstfindung und außerdem die pure Freiheit. Allerdings muss ich dich auch warnen: Als angehender Surfer steht dir ein völlig neuer Lebensabschnitt bevor! Und: Wellenreiten kann süchtig machen!

Kein Witz – und auch überhaupt nicht übertrieben: Viele Menschen, die surfen lernen, richten im Anschluss ihr Leben ganz oder ziemlich stark auf die Suche nach der perfekten Welle aus. Der Ritt auf der Welle kann süchtig machen  – Meersucht sozusagen!

Allerdings gibt es kein besseres Suchtmittel auf der Welt als Surfen! Der Ritt auf einer Welle, das Einssein mit der Natur, dein Köper als Teil des Ozeans – all das versorgt dich regelmäßig mit einer Überdosis an Adrenalin.

Lass mich dein Dealer sein! Hier sind die besten Orte in Europa, um Surfen zu lernen!

Surfen lernen in Europa – Wellen gibt es (fast) überall

Eigentlich sind wir in Europa echt gesegnet – fast jedes Land hat irgendwo eine surfbare Welle vorzuweisen. Es gibt  auf dem Kontinent super Spots, um surfen zu lernen. Dazu kommt, dass alle Surfspots mit dem Auto oder in zwei bis vier Flugstunden zu erreichen sind.

Und mit den endlosen Stränden in Frankreich, Portugal und Co. gibt es unzählige Beachbreaks, an denen das Surfen lernen Spaß macht und ganz selten weh tut! Die berühmten Wellen in Hawaii, Indonesien oder Kalifornien sind oft überhaupt nicht für Anfänger geeignet, die Größe und vor allem das Riff als Untergrund können für einen unerfahrenen Surfer schmerzhaft oder mehr sein!

Frankreich, Dänemark und auch Deutschland – in Europa warten tausende von Surfspots darauf, von dir gesurft zu werden! Wer sich auf dem Surfbrett schon mehr zutraut, der kann sich an den Pointbreaks in Portugal, Irland oder auf den Kanaren austoben!

Egal ob Surf-Anfänger, Intermediate oder Profi – zum Surfen ist Europa ein riesengroßer Spielplatz!

Wo genau willst du Surfen lernen?

Surfen ist nicht gleich Surfen – es gibt unterschiedliche Wellen, die Reiseländer sind natürlich verschieden, es gibt Wellen-Saisons die sich von Land zu Land unterscheiden. In den Beschreibungen der einzelnen Surfspots weiter untern im Artikel findest du detaillierte Angaben zu den Bedingungen am jeweiligen Ort. Grundsätzlich solltest du dir aber vor deinem Surftrip folgenden Fragen beantworten – und diese mit in deine Wahl einbeziehen:

  • Welcher Reisetyp bist du?
  • Wie groß ist dein Budget?
  • Wie viel Zeit hast du?
  • Welchen Surf-Level hast du?
  • Willst du nur Surfen lernen oder brauchst du weitere Aktivitäten in deinem Urlaub?
  • Stadt oder Land?
  • Solo-Surftrip mit Surfschule oder Surfcamp?
  • Welche Temperaturen möchtest du beim Surfen lernen?

Der letzte Punkt ist wichtig, denn du solltest dir überlegen, ob du dich jeden Tag in einen der wunderschönen Gummianzüge quetschen möchtest – auch Neoprenanzug genannt. Falls du dazu nämlich keine Lust hast fällt zum Beispiel Südfrankreich im Winter schon mal aus. Unter seatemperature.org kannst du die Wassertemperatur am Ort deiner Wahl nachschauen.

Die Wassertemperatur ist beim Surfen lernen nicht unerheblich, schließlich wirst du am Anfang ziemlich viel Zeit im, statt auf dem Element Wasser verbringen. In meinen Posts zum Surfen lernen während der verschiedenen Jahreszeiten findest du dazu weitere Informationen:

Übrigens gibt es bei travelonboards jede Menge weitere Tipps, Tricks und Informationen rund ums Surfen lernen:

Wenn du dich optimal auf deinen ersten Surftrip vorbereiten möchtest, dann solltest du dir unbedingt meine praktische Checkliste downloaden! Du hast alles, was du für deinen Surfurlaub brauchst übersichtlich auf einer Liste mit praktischen Zeitangaben. Einfach abhaken – fertig!

Plane deinen Surftrip!

  • Checkliste zum downloaden!
  • mit Zeitangaben zum abhaken!
  • garantiert nichts vergessen!

Informationen rund ums Surfen lernen

Auch wenn travelonboards natürlich die beste Seite im Netzt ist, um dich rund ums Surfen zu informieren ;-), kannst du natürlich an ganz verschiedenen digitalen Orten Tipps für dein Abenteuer Surfen lernen in Europa sammeln:

Surf-Reiseführer

Blogs

Seiten für Wellenvorhersage und Spot-Beschreibung

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Von Sylt bis Kanaren – das sind die besten Orte zum Surfen lernen

Hier sind sie – die besten Orte zum Surfen lernen in Europa! Hier erfährst du zu jedem Surfspot die wichtigsten allgemeinen Informationen, der Quick-Check gibt dir eine Übersicht, welche Bedingungen dich dort erwarten und die Rubrik „Surfen lernen auf…“ liefert Links und Infos zu Surfcamps und Surfschulen.

Die deutsche Sandbank: Surfen lernen auf Sylt

Die Insel der Reichen und Schönen – so ist Sylt überall bekannt! Das dort aber ganz annehmbare Wellen an den endlosen Strand laufen, das wissen die Wenigsten. Natürlich sind die Bedingungen nicht gerade einfach, es müssen schon einige Voraussetzungen zusammen kommen, damit hier richtig gute Wellen laufen. Wenn du nur zu Besuch auf der Insel bist, dann gehört schon auch ein wenig Glück für einen guten Swell dazu.

Der Quick-Check Sylt

  • Jahreszeit

    Eher Herbst bis Frühjahr

  • Wassertemperatur

    Winter 5 Grad/Sommer bis 20 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak mit Sandboden

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate

  • Crowd-Faktor

    gering bis mittel

  • Budget

    die Insel der Reichen…

Bedingungen zum Surfen auf Sylt

Wieso weit reisen, Wellen haben wir auch in Deutschland! Es sind sicher nicht die Größten oder die mit dem meisten wumms, Konsistenz ist hier auch eher fremd – trotzdem ist Sylt definitiv Deutschlands feinste Sandbank! Wo genau du am besten auf Sylt zum Wellenreiten hin musst, das kann ich dir nicht sagen – das gibt sonst Haue von den Locals! Aber mit etwas List 😉 findet ihr vor allem im Westen der Insel die besten Breaks! Sylt ist ja eigentlich ein einziger großer Strand – wenn es Wind gibt, dann sind auch irgendwo Wellen zu finden.

Deutschland´s berühmteste Insel bietet sich besonders an, um Surfen zu lernen – die Wellen werden selten mega-groß, außerdem verhindert der Sandboden allzu harte Stürze. Die Beachbreaks entlang der Inselküste brechen rechts und links, an einigen Tagen findest du hier sogar Barrels „made in Germany“!

Ausser im Hochsommer läuft hier eigentlich immer eine kleine Welle, an der Surf-Einsteiger ihr Glück versuchen können. Grundsätzlich sind hier im Herbst und Winter die besten Wellen – dann allerdings überstehst du eine Surf-Session nur mit allerhand Gummi an Körper!

Surfen lernen auf Sylt

Damit hier richtig feine Wellen brechen, müssen die Bedingungen ziemlich gut zusammen passen – auf jeden Fall eine Wissenschaft für sich. Am besten du setzt dich mit den Locals vor Ort in Verbindung – an Surfschulen und Unterricht findest du eine kleine, aber sehr feine Auswahl auf der Insel:

Mit günstigen Unterkünften ist das so eine Sache auf der Insel der Reiche und Schönen – am besten du quartierst dich und deine Truppe in einem Apartment ein oder schaust auf der Suchmaschine wimdu oder AirBnB vorbei.

G´day mate: Surfen lernen in Irland!

Die Iren können nicht nur raufen und saufen, sondern auch ziemlich gut surfen. Kein Wunder – auf der drittgrößten Insel Europas müssen schließlich irgendwo Wellen sein! Hinzu kommt, dass die irischen Pointbreaks Weltklasse sind, dazu den ein oder anderen anfängerfreundlichen Beachbreak – runde Sache, mate!

Der Quick-Check Irland

  • Jahreszeit

    Frühling und Herbst

  • Wassertemperatur

    Winter 9 Grad/Sommer bis 15 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak/Pointbreaks

    Sandboden und Riff

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate/Pro

  • Crowd-Faktor

    gering bis mittel

  • Budget

    mittlere Reisekasse

Bedingungen zum Surfen in Irland

Irland – das gelobte Land der Pointbreaks. Vor allem im Frühling und Herbst kann es hier ziemlich ballern – dann sollten sich Surf-Einsteiger lieber auf die Klippen setzen und dem Spektakel zuschauen. In der Zeit dazwischen allerdings kann Irland ein super Anfänger-Spot sein. Vor allem an der Nordküste finden Surfer ein überragendes Angebot an verschiedenen Wellen: Beachbreak, Riff, rechts und links, da ist für jeden was dabei! Wenn du deinen Trip nach Irland planst, dann schau dich um nach Strandhill und Easky Left, dort findest du perfekte Bedingungen zum Surfen lernen.

Surfen lernen in Irland

Der Vorteil an Irland ist, dass im Sommer nicht so viele Menschen im Line-Up sind, also perfekt für diejenigen, die ihr Board manchmal noch nicht so ganz unter Kontrolle haben. In Irland stimmt auch das drumherum – mit ein wenig Willen und Ausdauer kannst du dort noch echte kleine Surf-Abenteuer erleben: einfach Brett schnappen und los marschieren entlang der mega coolen Küste! Das Beste: Nach einer ausgiebigen Surf-Session ab ins Pub und den Salzgeschmack mit ein bis zehn Pint weg spülen!

Surfkurse und -camps waren bis vor einigen Jahren noch so selten wie ein Schotte in Irland, doch das hat sich in der Zwischenzeit geändert.

  • driftwood traveling – wohnen im Herrenhaus, viel Yoga und einen Kurs zum Surfbrett-Selber-Bauen!
  • Endo Surfcamp – inzwischen eine Institution im europäischen Surfcamp-Markt, echt solide!
  • Nomad Surfers – international Surfcamp mit Irland-Dependance

Solltest du nicht im Surfcamp wohnen, dann findest du Unterkünfte am besten bei Airbnb oder vor Ort – die Iren sind mit ihren Bed & Breakfast ganz weit vorne. Veit von preciousocean findet sogar gleich sechs Gründe, warum sich ein Surftrip nach Irland lohnt!

Wiki und die Wellen: Surfen lernen in Dänemark!

Klar, für Windsurfer und Kiter ist unser nördlicher Nachbar schon lange ein Paradies – aber auch Wellenreiter kommen hier auf ihre Kosten! Es ist ein wenig Planung und das richtige Lesen des Forecasts vonnöten – dann aber an der dänischen Westküste alles zusammen kommt, kracht es ordentlich!

Der Quick-Check Dänemark

  • Jahreszeit

    Sommer und Herbst

  • Wassertemperatur

    Winter 4 Grad/Sommer bis 18 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak

    Sandboden/Stein

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate

  • Crowd-Faktor

    gering bis mittel

  • Budget

    kleine Reisekasse

Bedingungen zum Surfen in Dänemark

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und du wirst in unserem nördlichen Nachbarland Weltklasse-Wellen vorfinden. Mit etwas Glück kannst du dort Sessions erleben, bei denen du glatt vergisst, dass du gerade im Land des Hot-Dogs und nicht des Toast Hawaii surfst: clean, offshore, glassy – wie auch immer das auf dänisch heißen mag!

Vor allem Klitmoeller eignet sich besonders, um sich an den Tanz mit dem Surfbrett zu wagen. Mehrere Spots im Umkreis von ein paar Kilometer bieten eine gute Auswahl für Einsteiger – nicht umsonst gilt Klitmoeller als das „Cold Hawaii“ des Nordens! Sowieso, mit seinen diversen Beachbreaks ist die dänische Küste für unerfahrene Wellenreiter ein Traum. Dänemark ist außerdem ein super Land, um seine Surf-Sucht zu bekämpfen – dank der endlos langen Tage im Sommer kannst du dir auch spät abends deine Überdosis „Wellen“ abholen.

surfen im fruehling

Surfen lernen in Dänemark

Das Angebot an Surfcamps in Klitmoeller ist überschaubar, dafür sind die vorhanden absolut Bombe:

Wenn du nach Dänemark zum Surfen lernen fährst, dann solltest du Lust auf campen haben – denn das wird sehr wahrscheinlich die Unterkunft deiner Wahl werden. Dänemark ist ein Paradies für Wohnmobile und Bullis. Mit einer Familie oder größeren Gruppe lassen sich ziemlich billig ziemlich coole Häuser mieten!

Isa und Clemens vom coldwatermag sind die absoluten Spezialisten was Surfen in Dänemark angeht.

Vive la Wellenreiten: Surfen lernen in Frankreich!

Bedarf eigentlich keiner Erklärung! Was Wembley für den Fußball, Wimbledon für Tennis, das ist Frankreich für´s Surfen in Europa – Dreh- und Angelpunkt für Wellenreiter aus ganz Europa. Vor allem wenn im September die Pro-Tour vorbeikommt, drehen alle durch! Der endlose Strand zwischen Lacanaux und Biarritz ist das Paradies zum Surfen lernen.

Der Quick-Check Frankreich

  • Jahreszeit

    ganzjährig

  • Wassertemperatur

    Winter 12 Grad/Sommer bis 22 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak

    Sandboden

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate/Pro

  • Crowd-Faktor

    hoch bis maximum

  • Budget

    alle Reisekassen

Bedingungen zum Surfen in Frankreich

Südfrankreich – wahrscheinlich haben zwei Drittel aller deutschen Surfer dort zum ersten Mal auf einem Surfbrett gestanden. Eigentlich ist Südfrankreich ein einziger riesiger Strand mit unzähligen Breaks – von hohl und riesig bis klein und entspannt.

Hossegor ist das Epi-Zentrum der französischen (und internationalen) Surfszene mit seinen berühmten Beachbreaks La Graviere und La Nord – und dem nicht minder bekannten Nachtleben. Im Sommer treffen hier Surfer auf urlaubende Franzosen, Partyleute auf Müßiggänger. Vor allem wenn im September hier die Pro-Tour Einzug hält, platzt der Ort aus allen Nähten.

surfen und arbeiten eva

Surfen lernen in Frankreich

Trotzdem ist Hossegor für diejenigen, die zum Mikrokosmos „Surfen“ Zugang suchen, in Europa wahrscheinlich sogar der beste Ort: Super Surf-Infrastruktur, Beachbreaks bis der Sand zu den Ohren raus kommt, und wenn´s mal keine Wellen gibt, geht auch was. Bezüglich Equipment ist Hossegor das, was Düsseldorf für Schmuck ist und die Auswahl an Surfschulen und Surfcamps ist sowieso riesig. Wer keine Lust auf das Surf-Mekka hat, der kann sich auch einfach nach Norden orientieren, dort gibt es jede Menge kleiner Orte, in denen der Hype um Cutback und Co. noch nicht ganz so ausartet.

Mit den Surfschulen und Surfcamps von Hossegor und Umgebung könnte locker ein eigenes Telefonbuch gefüllt werden – darum solltest du dich einfach mal in diesem umfassenden Verzeichnis umschauen. Solltest du dem ganzen Trubel entfliehen wollen, dann kann ich dir das Backwash-Surfcamp empfehlen. Falls du vor lauter Surfcamps keine Wellen mehr siehst, dann solltest du die Jungs von wavebutler.de kontaktieren – die helfen dir bei deiner Suche!

Wenn du dir auf eigene Faust eine Unterkunft suchen möchtest, dann bist du mit einem eigenen Zelt auf den diversen Campingplätzen (zum Teil auch super nah am Spot gelegenen) ganz weit vorne – mit einer Gruppe kannst du dir auch ziemlich günstiges Apartment schießen oder in einem Surf-Hostel absteigen.

Vamos a la playa: Surfen lernen in Spanien!

Die Spanier hatten echt Glück, als der liebe Gott das Land verteilt hat: Berge, tolle Natur und gleich zweimal Meer! Für Surfer ist Spanien ein Top-Hotspot – mal ganz abgesehen von dem köstlichen Essen, den hübschen Menschen und der reichhaltigen Kultur!

Einige der Spots in Spanien sind überlaufen, aber meine persönliche Empfehlung für Surf-Einsteiger ist ein Ort names El Palmar in Andalusien. Ein kleines Juwel im Süden Europas, wo (meistens) wenig Surfer und viele Wellen vorhanden sind – wer einfach Lust auf Surfen und wenig Trubel hat, der ist hier genau richtig.

Für detaillierte Informationen und Tipps kannst du dir einfach meinen ausführlichen Surf-Guide zum Surfen in Andalusien und in El Palmar durchlesen!

Der Quick-Check Spanien

  • Jahreszeit

    ganzjährig

  • Wassertemperatur

    Winter 15 Grad/Sommer bis 19 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak

    Sandboden

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate/Pro

  • Crowd-Faktor

    hoch bis Maximum

  • Budget

    alle Reisekassen

Bedingungen zum Surfen in Spanien

Spanien hat eine lange Küste, und dementsprechend viele Surfspots – allerdings habe ich einen klaren Favoriten: Andalusien entwickelt sich in den letzten beiden Jahren zu einer Art Geheimtipp bei uns Wellenreitern. 

Nachdem Portugal in Sachen Crowdfaktor Südfrankreich langsam ebenbürtig ist, wurde dieser Status offensichtlich einfach in Richtung Süden weiter gereicht. Zurecht: Tolle Strände, gute und entspannte Beachbreaks, fernab von Party- oder Stadtstress.  Als Bonbon gibt es in Andalusien noch das warme Wetter obendrauf – die Region gilt als wärmste Surfregion Europas. Während andere Küsten noch im Winterschlaf liegen, kannst du hier schon ordentlich rippen.

Kitesurfen Tarifa Nebensaison

Surfen lernen in Spanien

Da ich mich vor allem in der Region rund um El Palmar auskenne, kann ich dir hier Tipps für Surfcamps geben. Wer sich im Urlaub darauf konzentrieren möchte, Surfen zu lernen, der ist in El Palmar genau richtig. Das Angebot an Surfcamps ist zwar überschaubar, dafür aber von bester Qualität: Surfen, Yoga, lecker essen!

Wenn´s mal flat ist, kannst du einen entspannten Ausflug ins 45 Minuten entfernte Tarifa machen. Der Küstenort an der Südspitze Europas bietet dir super Strandcafes, Restaurants und ein ordentliches Nachtleben. Falls du Lust hast, mal Kitesurfen auszuprobieren, dann ist Tarifa dein Ort – in meinem Post findest du alle Info dazu. Tarifa hat sich zu einer Art Digitaler Nomaden-Hotspot entwickelt – die Mischung aus Surfen und Arbeiten ist hier einfach perfekt! Johannes von webworktravel ist sozusagen der Spezialist diesbezüglich.

Der Alleskönner im Süden: Surfen lernen in Portugal

Surfen lernen in Portugal bedeutet die Qual der Wahl: Mit Peniche, Ericeira und der Algarve sind hier gleich drei absolute Top-Hotspots zum Wellenreiten! Die unzähligen Beachbreaks sind perfekt für Surf-Einsteiger, auch die riesige Auswahl an Surfcamps und Surfschulen macht Portugal eine Traumdestination für Wellenreiter! Aber auch fortgeschrittene Surfer finden zum Beispiel mit „Supertubos“ eine der perfektesten Wellen der Welt, dazu die Pointbreaks – oh mann, ich bekomme schon beim Schreiben Sehnsucht!

Der Quick-Check Portugal

  • Jahreszeit

    ganzjährig

  • Wassertemperatur

    Winter 14 Grad/Sommer bis 21 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak/Reefbreak

    Sandboden/Stein/Riff

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate/Pro

  • Crowd-Faktor

    mittel bis hoch

  • Budget

    kleine/mittlere Reisekasse

Bedingungen zum Surfen in Portugal

Ein einziger Spielplatz für Surfer: Schnelle Wellen, fette Wellen, hohle Wellen, Riff und Beach – you name it. Egal welches Level du drauf hast – in Portugal findest du die richtige Welle für dich! Zum Wellenreiten lernen ist die  Infrastruktur perfekt: Irgendwo bricht immer eine surfbare Welle und einer der unzähligen Surfschulen wird dich definitiv hin bringen!  Außerdem wird dir der Lifestyle in Portugal gefallen – vom kleinen Fischerdorf bis zur Metropole ist alles vorhanden.  Das Gesamtpaket aus Surfen, Lifestyle und Urlaub ist im Süden Europas einfach perfekt. Kleiner Tipp: Wenn du dir dein eigenes Material zulegen möchtest, dann ist Peniche dein Ort – die großen Marken haben hier das ein oder andere Surf-Outlet!

surfen im fruehling

Surfen lernen in Portugal

Portugal ist mit dem Flieger oder sogar dem Auto gut zu erreichen, dazu die milden Temperaturen und der coole Strand-Lifestyle – für Surf-Einsteiger ein super Spot! Wellenreiten geht hier das ganze Jahr über, auch wenn das Frühjahr und der späte Herbst im Norden verregnet und verblasen sein kann! In diesem Fall kannst du dein Wellen-Glück weiter im Süden an der Algarve versuchen.

Mit den Surfcamps verhält es sich in Portugal inzwischen so ähnlich wie in Südfrankreich – große Auswahl, riesiges Angebot, gute Preise!

Übrigens: Wenn du Lust hast auf (Surf-)Rummel und die glamouröse Pro-Surf-Tour, dann solltest du Ende Oktober in Peniche sein, dann kannst du die Surfprofis hautnah in der berühmten Welle „Supertubos“ erleben

In meinem Surfguide Algarve findest du viele allgemeine Surf-Infos, eine Auswahl an Surfcamps und Surfspot-Beschreibungen. Du kannst dir den Guide hier durchlesen oder einfach bequem und gratis runterlasen – direkt hier unten Email eintragen und los geht´s!

DEIN SURF-GUIDE ALGARVE

Hier geht´s zu Extra-Surfspots & zusätzliche Surfcamps

Ab auf die Insel: Surfen lernen auf den Kanaren

Das Hawaii Europas – jede der sieben Inseln ist ein ein Wellen-Paradies für sich! An Spots gibt es nichts, was es nicht gibt: Weltklasse – Pointbreaks, heftige Beachbreaks, Einsteiger-Wellen. Auf den spanischen Inseln wird jeder Wellenreiter sein Glück finden!

Der Quick-Check Kanaren

  • Jahreszeit

    Herbst bis Frühling

  • Wassertemperatur

    Winter 18 Grad/Sommer bis 22 Grad

  • Wellenart

    Beachbreak/Reefbreak

    Sandboden/Stein/Riff

  • Surf-Level

    Anfänger/Intermediate/Pro

  • Crowd-Faktor

    mittel bis hoch

  • Budget

    mittlere Reisekasse

Bedingungen zum Surfen auf den Kanaren

Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria – such dir eine Insel aus, Wellen gibt es dort überall. Das Klima ist toll, das Essen lecker, und der Swell meistens ausreichend vorhanden.

Wenn du allerdings noch gar nie auf einem Surfbrett gestanden hast, dann mach unbedingt einen Surfkurs und lass dir von deinem Coach Dinge erklären wie „localism“, „scharfes Riff“ oder „Auto aufbrechen“.

Surfen lernen auf den Kanaren

In Südfrankreich zum Beispiel kannst du dir einfach ein Brett schnappen und das Surfen bei kleinen Wellen auf Sandboden ausprobieren – davon würde ich dir auf den Kanaren abraten. Die Bedingungen können hier aus ganz verschiedenen Gründen überhaupt nicht Anfänger-freundlich sein, allerdings hast du hier eine große Auswahl an qualifizierten Surfschulen und -camps.

Die Liste ist lang, da jede Insel mehrere Möglichkeiten bietet – einen Überblick über die Surfcamps auf den Kanaren kannst du dir hier verschaffen!

Zum Surfen lernen ist Europa einfach perfekt!

Das Fazit fällt ganz eindeutig aus – Europa ist einfach perfekt zum Wellenreiten lernen. Auf unserem Kontinent findest du alles, um so richtig mit dem Wellenreiten anzufangen. Vor allem die Infrastruktur, die Reisebedingungen und das Angebot an qualifizierten Surfschulen und Surfcamps passen perfekt zum Vorhaben, endlich Surfen zu lernen!

Probier es aus, bis zu deiner ersten Welle ist es nicht mehr weit – ich wünsche jede Menge Spaß und natürlich Erfolg!

Hast Du Fragen zum Surfen lernen in Europa. Fehlt dir ein Spot in der Liste? Schreibe mir, ich freue mich über Anregung, Kritik und deine Fragen!

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19 Kommentare
  1. Kyra
    Kyra says:

    Bin gerade in der Bretagne – Pointe De la Torche. Geniale Wellen, tolle Surflehrer, für alle Schwierigkeitsgerade geeignet. 34 km Sandstrand. Keine Schwimmer im Wasser. Mega

    Antworten
  2. Luis
    Luis says:

    Vielen Dank für das Sie geschrieben haben, entdecke ich nur das Surfen im Internet.

    Obwohl in letzter Zeit ist es sehr in Mode, die Algarve in Portugal surfen zu gehen. Also ging ich dort im letzten Sommer und es wirklich genossen. Für Sie wäre es, zu versuchen, oder zumindest sehen die Aktivitäten dort getan, empfehle ich Ihnen auf der Website des Sommerlagers einen Blick ich im letzten Jahr: Was http://www.wavysurfcamp.com/es/algarve/ ich empfehle Hintern.

    Antworten
  3. Tabitha
    Tabitha says:

    Meinst Du Peniche würde sich auch für 3-4 Tage „Schnuppersurfen“ eignen? Ich würde es wirklich gern mal ausprobieren und liebäugele noch mit Portugal für dieses Jahr?
    Liebe Grüße,
    Tabitha

    Antworten
    • Stefan Heinrich
      Stefan Heinrich says:

      Auf jeden Fall lohnt es sich, allerdings solltest du wissen, dass das Wasser um diese Jahreszeit dort sehr kalt ist! Falls du ein Surfcamp suchst oder sonst noch Fragen hast sag mir Bescheid, ich kann dir weiter helfen! LG, Stefan

      Antworten

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  10. […] Perfekt für Surf-Einsteiger. Das Brett hat ein großes Volumen und Stabilität, dadurch lassen sich auch kleine Wellen gut […]

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