Surfen in Andalusien – der Spot-Guide für Spaniens Surf-Schlaraffenland!

Die Perle für Surf-Einsteiger und Wellenreit-Profis!

Als es an die Verteilung des europäischen Kontinents ging, da müssen die Spanier ganz vorne in der Schlange gestanden haben – von schneebedeckten Hochgebirgen bis zum traumhaften Sandstrand ist alles dabei. Dazu noch das leckere Essen, die hübschen Frauen, der entspannte Charakter – und natürlich die unzähligen Wellen an ihren diversen Küsten. Neben dem Baskenland, Galizien und der Mittelmeerküste sticht eine Region aus diesem Surf-Schlaraffenland ganz besonders heraus – Andalusien! Spanische Surfer müssen sich fühlen wie Gott in Frankreich – Surfen in Andalusien ist Weltklasse!  

Hast du Lust, den Alltag in die Ferien zu schicken, um dich dafür mit einem kurzen aber knackigen Surftrip zu belohnen?

Dann habe ich den perfekten Tip für dich: Surfen in Andalusien kommt dem Urlaub in einem Land, wo Milch und Honig fließen schon ziemlich nah! Allerdings erwarten dich dort eher süßer Swell und leckere Wellen!

Quick-Check Andalusien

  • das ganze Jahr Surfen bei guten Bedingungen
  • Optimal zum Surfen lernen
  • leckeres Essen, günstig, entspannte Leute
  • keine Wellen-Garantie
  • wenig Weltklasse-Wellen

Surfen in Andalusien: Vor allem im Winter traumhaft

Das Angebot an Surfspots ist reichlich, vom Beachbreak bist Pointbreak ist hier so ziemlich alles vorhanden, was Surf-Einsteiger und Profis gerne unter dem Surfboard haben – beim Surfen in Andalusien ist für jeden was dabei!

Surfen lernen kannst du zwar an vielen Orten in Europa, aber in Andalusien macht die Sonne ihre Winterpause mit meist milden Temperaturen – vor allem im Frühling und Herbst kannst du das warme Wetter genießen, während der Rest Europas eher grau und nass ist. Ein weiterer, großer Vorteil für uns Wellenreiter – und ein gutes Argument für einen Surftrip nach Andalusien! Bei seatemperature.org kannst du übrigens nachschauen, wie warm der Atlantik in Andalusien ist!

Hier gibt es einen ersten Einblick wie es aussieht, wenn du und dein Boardbag demnächst in Sachen „Surfen in Andalusien“ unterwegs seid:

Sonne, Tapas und viel Platz im Line-Up

Andalusien ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben. Hier findest du viele Spots, wo du dir das Line-Up mit ein paar Surf-Kollegen teilst.

Zwar kann die Küste in den Sommermonaten ziemlich voll werden, das liegt dann aber eher an den spanischen Touristen – und die sitzen schließlich eher am Strand, und nicht im Line-Up!

Dieser Fakt kommt vor allem Surf-Anfängern zugute – Surfen lernen in Andalusien kann ich nur empfehlen, denn es gibt hier mehr als genug Einsteiger-Surfspots, viele Surfcamps und jede Menge Platz im Line-Up.

Aber auch Intermediates oder super Surfer werden hier ihren Wellen-Puls ordentlich nach oben treiben – ins Wasser kommst du hier nämlich so gut wie jeden Tag, und hin und wieder sind die Wellen an der andalusischen Küste absolute Sahne!

Surfen in Andalusien – mehr recht als schlecht!

Ok, nichts ist perfekt – auch Andalusien als Surf-Destiantion nicht.

Vielleicht gibt es hier nicht konstant und tagelang gute Wellenbedingungen, aber irgendeinen wässrigen Hügel zum runterrutschen findest du fast immer.  Andalusien ist auch nicht gerade mit unzähligen Weltklasse-Wellen gesegnet – aber hey, wer von uns braucht schon täglich sechs-Fuß-Barrels?

Fest steht: Wer sich zum Surfen nach Andalusien aufmacht, der wird eine verdammt gute Zeit im und neben dem Line-Up haben!

Surfen lernen in Andalusien

Vor allem für Surf-Anfänger eignet sich die Region zwischen Cadiz und Tarifa ganz besonders. Als Einsteiger brauchst du nicht immer die größten Brecher oder perfektesten Bedingungen, am Anfang deiner Surf-Karriere sind auch andere Faktoren von Bedeutung für den ersten Ritt auf der Welle:

  • Die Anreise ist relativ kurz und erschwinglich – du kannst mit einem günstigen Flug oder sogar mit dem eigenen Auto anreisen. Ansonsten sind die Mietwagen vor Ort mehr als erschwinglich!
  • Andalusien gilt nach den Kanaren als die wärmste Surfregion Europas! Das hat den Vorteil, dass du viele (Übungs-) Stunden im Wasser verbringen kannst, ohne dabie zu frieren. Rund 300 Sonnentage im Jahr und milde Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad im Winter machen das Surfen lernen in Andalusien relativ angenehm.
  • Auch hier gibt es inzwischen viele Surfcamps zur Auswahl – das Epizentrum zum Surfen lernen ist in El Palmar!
  • Durch die warmen Temperaturen haben die Surfcamps in Andalusien oft das ganze Jahr geöffnet, auch und vor allem im Winter, wenn Südfrankreich etc. im Winterschlaf liegt.
  • Sollten die Wellen mal zu groß werden, dann gibt es Spots, die durch ihre Lage so geschützt sind, dass du immer irgendwo einen Wasserhügel zum Rutschen findest.

Meine Lieblings-Orte zum Surfen in Andalusien

El Palmar

Das kleine und gemütliche Küstendorf ist so etwas wie der Geheimtip zum Surfen in Spanien geworden. Viele Wellen auf kurzer Küsten-Distanz, dazu eine Auswahl an guten Surfcamps und ein angenehmer Surfer-Lifestyle an Land.

Wer zum Surfen nach Andalusien kommt, der sollte sich El Plamar als Basis und Ausgangsstation suchen – in meinem Surfspot-Check El Palmar findest du alles Wissenswerte rund um den kleine Ort! 

Tarifa

Der Ort an der Südspitze Europas ist eigentlich das Mekka der Wind- und Kitesurfer, aber hier rollt durchaus hin und wieder die ein oder andere Welle an den Strand. Wer nicht den absoluten Fokus auf das Wellenreiten legen möchte, sondern einfach einen schönen Urlaub am Strand mit seiner/seinem Liebsten verbringen möchte, der ist in Tarifa definitv richtig! Neben dem endlosen Strand gibt es hier jede Menge nette Tapas-Bars, Restaurants und Möglichkeiten, die Nacht zum Tag zu machen.

Tarifa hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten digitalen Nomaden-Hotspot entwickelt – hier bringst du also auch deine Surf-Work-Balance wieder in Einklang.  In meinen Guide über Tarifa findest du mit Sicherheit Inspiration!

Die Surf-Spots in Andalusien

Zwischen Cadiz und der südlichsten Spitze Europas gibt es viele verschiedenen Surf-Spots und Wellen. Egal ob Beachbreak oder Pointbreak – hier wird jeder Surfer glücklich werden!

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Cadiz

1.Cadiz

Der nördlichste Surfspot in Andalusien – dementsprechend sind die Wellen hier immer etwas kleiner. Die Stadt an sich hat auch seine Reize und eignet sich super für einen Tagesausflug. Die Spots sind in erster Linie Beachbreaks an den Stränden nördlich und südlich des Stadtzentrums. Ein Spot ist auch direkt an der Stadtmauer, kann allerdings ziemlich crowded werden.

2. Chiclana

Ist am Strand des Touristenortes La Barrosa, ziemlich langer Beachbreak – bei den richtigen Bedingungen. Vor allem für Anfänger gut geeignet, da hier viel Platz ist und die Wellen nicht allzugroß. Braucht einen ziemlich großen Swell.

3. Roche

Wenn der Levante-Wind bläst, dann ist das der place-to-be! Am Ende langen Strandes von La Barrosa halb geschützt in einer Bucht. Der Beachbreak kan Weltklasse werden, allerdings wissen das auch die Locals und sind hier definitiv mit von der Partie, wenn die Welle bricht.

4. Conil

Alleine der Ort lohnt sich wegen seiner weiß getünchten Häuser und der entspannten Spanier, die darin wohnen. Der Beachbreak ist nicht gerade für seine Qualität bekannt, kann aber für Surf-Einsteiger sehr gut geeignet sein.

5. El Palmar

Lies dir dazu meinen Surfspot-Check El Palmar durch!

6. Canos de Meca

Dieser Reef-Break bricht vor allem bei einem größeren Swell und kann ziemlich hohl werden. Die beiden deutschen Surf-Lehrer Alex und Johnny erzählen euch hier mehr dazu:

7. Barbate

Ein Beachbreak direkt an einer Flussmündung und ein schöner Pointbreak – hier finden alle Körnerstufen eine Welle!  Bei entsprechendem Swell gibt es hier auch die ein oder andere Barrel!

8. Zahara de los Atunes

Viele kleine Beachbreaks, die man unter Umstände alleine surfen kann. Sicher nicht die beste Welle der Region, aber für Surf-Einsteiger bestens zum üben geeignet.

9. Tarifa

Schau dir dazu doch einfach meinen Guide über Tarifa an!

Fazit zum Surfen in Andalusien

In Andalusien stimmt irgendwie alles: Die Wellen, die Menschen, das Rahmenprogramm. Wenn du dich im Urlaub aufs Surfen konzentrieren möchtest und Lust hast auf einen entspannten Surf-Urlaub ohne viel Trubel, Party und Action hat, dann bist du in Andalusien genau richtig. Auch wenn es mal keine Wellen gibt, dann hast du hier genug Möglichkeiten, dich zu beschäftigen. Surfen in Andalusien sollte auf jeden Fall in jedem Surf-Kalender als Reiseziel vermerkt sein!

Folge mir ins Line-Up und du bist garantiert immer informiert, was rund ums Surfen, Kitesurfen und den anderen Actionsportarten passiert!

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9 Kommentare
  1. Miriam
    Miriam says:

    Das hört sich alle ziemlich gut an! Und kann man sicherlich auch mit ein paar Kite Sessions zwischendrin kombinieren 🙂 Danke Dir für den ausführlichen Spot Guide, das ist die perfekte Vorlage für nen Roadtrip!

    Antworten
  2. Andi
    Andi says:

    Super Artikel und besonders gut find ich die Karte 🙂
    Kannst du ein bestimmtes Surfcamp in Tarifa empfehlen? Ich will dort im April Kiten gehen mit meinen Jungs.

    Antworten
  3. JayJay
    JayJay says:

    Danke für die Tipps. Ich glaube das ist eine gute Möglichkeit und Location im nächsten Jahre unsere Neoprenanzüge und Boards ins Wasser zu bringen. Und die Anreise ist nicht ganz so weit wie Portugal

    Antworten

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