surfen in nicaragua

Was gibt´s zu tun in Popoyo

popoyo, Nicaragua

Anreise

Entweder mit dem Bus, das ist natürlich billig, kostet aber viel Zeit (vier bis fünf Stunden, 10 Dollar, 2x umsteigen), oder aber man bucht einen Airport-Pickup. Die Preise variieren zwischen 60 und 120 Dollar (vhs). Manche Hostels bieten dies auch als Service an. Wer sich bei einem Surfhostel oder einer Surfschule einmietet und ein Paket (Unterricht, Unterkunft, etc.) bucht, bei dem ist der Shuttle von und zum Flughafen eigentlich immer inbegriffen. Je nach Lust, Zeit und Budget gibt es grundsätzlich in Nicaragua so ziemliche jede Art von Fortbewegungsmittel – hier gilt: Je schneller, je teuer!

Unterkunft

Ich habe im Magnific Rock gewohnt (siehe Beschreibung hier!). Der Vorteil hier ist die 270-Grad Meeressicht und die Möglichkeit, beide Hauptspots vom Hostel aus zu checken. Es gibt aber auch die Möglichkeit, im Ort Salinas zu wohnen. Das ist ein typisches „war-mal-Fischerdorf-ist-jetzt-Backpacker-Heimat“. Aber wirklich ganz nett, eine kleine Straße, ein kleiner Supermarkt, ein paar Möglichkeiten zum Essen (die besten Frühstücks-huevos gibt es bei Marta direkt am Anfang der Straße!) und jede Menge Unterkünfte.

Mein Favorit hier ist das „popoyobeachhostel“: Direkt am Strand unter Palmen gebaut, die kleine Bar hat eine super Sicht auf den Sunset. Ein Bett im Dorm kostet hier 10 Dollar, Einzelzimmer 25 Dollar, Doppelzimmer 30 Dollar. Zum Main-Break sind es ungefähr zehn Minuten zu Fuß, allerdings muss man einen Fluß queren, was bei Low-Tide kein Problem ist, bei High-Tide manchmal jedoch etwas eklig sein kann.  Zudem ist der Beachbreak „Santana“ fußläufig 40 Minuten entfernt.

Santana

popoyo, NicaraguaSantana ist die zweite Möglichkeit unterzukommen. Ich selber war nicht dort, aber der Ort ist wohl ähnlich wie Salinas. Der Beachbreak ist direkt vor der Tür, Popoyo allerdings ist dann eine gute halbe Stunde weg.

Insgesamt wird hier wie verrückt gebaut. Wer also in ein paar Monaten hierher kommt, wird sicher schon wieder neue Unterkünfte vorfinden. Grundsätzlich ist hier alles drin – vom 10-Dollar-Dorm bis zur 250-Dollar-Luxusvilla.

 

 

 

 

What to do

In erster Linie natürlich surfen. Und dann eigentlich auch schon surfen. Danach kann man wieder surfen gehen. Nein, ganz so schlimm ist es nicht liebe Damen mit surfenden Freunden. Viele Unterkünfte bieten Yoga-Kurse an, man kann mit Pferden am Strand entlang reiten oder an eben diesem wunderschöne, endlose Spaziergänge unternehmen. Unterhaltungsprogramme oder Kultur dürfen hier nicht erwartet werden, ab 21 Uhr ist hier eigentlich Feierabend. Moment! Am Samstag-Abend fahren von den umliegenden Dörfern alle ins Magnific-Rock und feiern dort bis in die frühen Morgenstunden. Die einzige Party weit und breit, diese allerdings regelmäßig!

Tipp

Geselle dich zu einem der zahlreichen Fischer, die entweder auf dem Felsen oder aber am Strand stehen und dort ihre kleinen Netze auswerfen. Übe dein Spanisch und erzähle ihnen von den harten Jungs, die in der eiskalten Nordsee fischen gehen – eventuell schenkt er Dir ein frisch gefangenes Abendessen!

Fazit

Wer surfen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Allerdings ist die Gegend nicht unbedingt für Anfänger geeignet, dafür ist das Riff etwas zu spitz und kantig. Wer in Ruhe Sonne, Sand und Meer genießen möchte, ist hier ebenfalls richtig. Der beste Ort, um seinen Buch-Count in die Höhe zu treiben. Der perfekte Einstiegsort, um mit dem Strandleben in Nicaragua zu beginnen.

Ich persönlich finde: Unbedingt machen!!

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