Surfbrett transportieren: So (ver-)sicherst du dein Baby für den Surftrip

Dellen, gebrochenes Surfbrett, Reparaturkosten – muss nicht sein: Richtig verpacken, was tun im Schadensfall und eine Versicherung für dein Baby

Pünktlich zur Surf-Saison kehrt die immer gleiche Frage wieder:  Wie transportiere ich mein Surfbrett so, dass es am Surfspot ohne Schäden ankommt? In diesem Artikel bekommst du Tipps und Tricks, wie du dein Baby sicher mit auf den Surftrip nimmst und was du im Schadensfall machen kannst. 

(werberechtliche Hinweise am Ende des Artikels) – Gerade Anfängern kribbelt es richtig in Fingern und Füßen, wenn sie das erste Mal ein eigenes Surfboard für den Surftrip fertig machen wollen(➟ So planst du den perfekten Surftrip – die Checkliste für deinen Surfurlaub). Das Personal am Flughafen, der Busveranstalter und die Taxifahrer – alles natürliche Feinde des Surfboards.

In diesem Artikel findest du folgende Informationen und Tipps zum Surftrip mit eigenem Surfbrett:

  • so verpackst du deine Surfbretter für den Surftrip
  • so transportierst du sicher dein Surfbrett
  • so sicherst du dich gegen Schäden an deinem Surfbrett ab
  • das kannst du im Schadensfall machen

Bei Ankunft Surfbrett kaputt – der Surfer-Alptraum

Flug gebucht, super Wellen-Forecast, Sonne satt – klingt doch nach einem perfekten Surfurlaub an, oder!?

Doch nun stell Dir vor, Du kommst am Surfspot (➟ Surfspots weltweit und Surfguides zum downloaden) an und musst feststellen, dass Dein schönes Surfboard (➟ Mit oder ohne Surfbrett auf den Surftrip?) während des Transports kaputtgegangen ist. Doofe Situation, denn eigentlich willst du so schnell wie möglich ins Lineup, aber Salzwasser im Brett ist auch keine gute Idee!

Viel bleibt dir dann nicht mehr übrig: Entweder Surfbrett leihen oder das Eigene reparieren und warten, bis es fertig ist. Beides keine optimalen Lösungen – besser ist, dein Surfbrett schon vor dem Surftrip gegen Schäden zu schützen.

Ich zeige dir die wichtigsten Tipps und Tricks, wie Du Dein Surfboard transportieren solltest, um für eventuelle Schadensfälle vorsorgst. So wird Dein nächstes Surf-Abenteuer garantiert nicht zum Reinfall!

Transportschaden – irgendwann erwischt es jeden reisenden Surfer

Du möchtest in Deinem Urlaub nicht auf Dein eigenen Surfbrett verzichten? Kein Problem, du solltest vor dem Surftrip nur ein paar Dinge beachten – vor allem, was den Transport betrifft.

Selbst Surfprofis bleiben nicht davon verschont – den zweifachen Surfweltmeister John John Florence hat es in Australien erwischt. Im Gegensatz zu uns „Normalo-Surfer“ hat die Airline allerdings danach alles daran gesetzt, um den Schaden zu erstatten. Fest steht: Irgendwann erwischt es jeden Surfer, beziehungsweise seine Surfbretter. Das kann nicht immer verhindert werden, aber du kannst einiges tun, um die Chance auf intaktes Surfmaterial am Surfspot zu erhöhen.

Hier bekommst du meine persönlichen Tipps, wie ich mich und meinen Boardbag auf einen Surftripp vorbereite: Verpackung, Transport, Versicherung. Es reicht schon, wenn du einfache Fehler vermeidest – mit der richtigen Vorbereitung und ein wenig Glück wird dein Surfbrett sicher am Surfspot ankommen.

Meine persönliche Empfehlung

Wenn du mit deinem eigenen Surfbrett auf den Surftripp gehst, dann empfehle ich dir einen  mobilen Dachgepäckträger*. So kannst du deinen Boardbag sicher im Mietwagen, auf dem Taxi oder dem Bus vor Ort transportieren. Eine super Lösung bietet ShredRack, die surfenden Jungs aus Deutschland haben mit einem kleinen Startup einen echt praktischen mobilen Surfboardträger* auf den Markt geworfen – klein, leicht und immer am Mann! Als travelonboards.de-Leser bekommst du hier 10% Rabatt auf deine Bestellung! (Code: newcomer18)

So machst du dein Surfbrett transportsicher – der richtige Boardbag

Dein erster Schritt: der passende Boardbag. Also der „Koffer“, in dem du Dein Surfboard transportieren kannst. Ich habe meinen Boardbag schon viele Jahre (➟ hier findest du meinen treuen Begleiter*), er ist mit mir auf diversen Surftrips um die Welt gereist und hat jede Menge erlebt – und ich konnte mich auf ihn verlassen.

Hört sich komisch an, aber dieses „Vertrauen“ zu deinem Boardbag ist wichtig, denn nichts nervt mehr, als wenn dein Boardbag unterwegs die Arbeit einstellt.

Die Bedürfnisse eines jeden Surfers in Sachen Boardbag sind unterschiedlich – der eine braucht eine Verpackung für sein Longboard, ein anderer will gleich drei Surfboards mit auf den Surftrip nehmen.

Wenn du dich allerdings nach einem Boardbag zum kaufen umschaust*, dann gibt es grundlegende Kriterien, auf die du achten kannst:

  • innere und äußere Polsterung
  • die Qualität des Außenmaterials
  • der Preis
  • Lieferung
  • Bewertungen

Achte vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer billig kauft, kauft doppelt – ich habe für meinen Boardbag etwas mehr investiert* und er hat es mir in mehr als zehn Jahren doppelt und dreifach zurück gezahlt. Gerade wenn Du vorhast, eine Fernreise mit Deinem Surfboard zu unternehmen, kommen günstige Surf-Boardbags schnell an ihre Grenzen.

Du kannst dich auch in verschiedenen Gruppen, bei Bewertungsportalen oder bei travelonboards.de (stefan@travelonboards.de) informieren, welche Boardbags in der Surf-Szene beliebt sind. Oder du gehst zum Surfshop deines Vertrauens und informierst dich dort über das aktuelle Angebot.

Surfboard transportieren – die richtige Verpackung als Lebensversicherung für dein Surfbrett

Wenn Du die perfekte Surfboardtasche gefunden hast, ist es nun besonders wichtig, dein Surfboard transportsicher zu verpacken. Der Boardbag alleine bietet leider noch lange keinen ausreichenden Schutz!

Jeder Surfer geht bei der Verpackung seines Babies unterschiedlich vor – hier sind meine Tipps, um dein Surfbrett sicher zu transportieren:

1. Finnen und Wachs weg

Denke daran, vor dem Einpacken die Finnen abzunehmen! Bewahre sie zusammen mit deinem Finnenschlüssel sicher auf und vergiss sie bloß nicht. Kein Muss, aber sinnvoll: Das Surfbrett von altem Wachs befreien!

2. Die Verpackung

Als nächsten Schritt solltest du dein Surfboard mit (Luftpolster)-Folie umwickeln. Durch die Polsterung ist das Board nämlich ideal gegen Stöße von außen isoliert und somit viel besser geschützt. Es gibt auch umweltfreundliche Alternativen*, um dein Surfbrett sicher zu transportieren.

3. Kanten schützen

Nachdem du dein Surfboard mit der Folie umhüllt hast, nimm dir Isolierrohre aus Schaumstoff und decke damit die Rails Deines Surfboards ab. Es mag etwas komisch aussehen, aber dein Surfboard wird es dir danken! Isolierrohre findest du übrigens im Baumarkt Deines Vertrauens.

4. Nose und Tail schützen

Genauso wichtig wie die Rails sind natürlich die Nose und das Tail – verwende auch hier einfach Folie und Isolierschaumstoff zum Schutz. So ist dein Surfboard rundum optimal gepolstert. Manchmal nehme ich auch einfach meine Neoprenschuhe oder den Wetsuit und klebe sie mit Tape an Nose und Tail.

5. Die Surfboard-Socke

Dein Surfboard sieht nun wie ein kleines Kunstwerk aus? Umso besser! Packe es nun in Deine Boardsocke*. Das hält die Folie und anderen Polsterungen zusammen und gibt deinem Surfboard einen extra Schutz.

6. Auspolstern

Der finale Schritt. Hoffentlich ist Dein Boardbag groß genug, denn nun musst nicht nur dein verpacktes Surfboard reinbekommen, sondern auch Handtücher, Pullover und ähnliche Textilien (was man wohl eh auf so einer Reise braucht). Warum? Die zusätzliche Polsterung sorgt dafür, dass Dein Surfboard noch sicherer transportiert werden kann.

7. mobiler Dachgepäckträger

Es gibt inzwischen sehr praktische mobile Dachgepäckträger*, die du auf ein sehr kleines Packmaß zusammen bekommst. So kannst du deinen Boardbag sicher im Mietwagen, auf dem Taxi oder dem Bus vor Ort transportieren. Eine super Lösung bietet ShredRack, die surfenden Jungs aus Deutschland haben mit einem kleinen Startup einen echt praktischen mobilen Surfboardträger* auf den Markt geworfen – klein, leicht und immer am Mann! Als travelonboards.de-Leser bekommst du hier 10% Rabatt auf deine Bestellung! (Code: newcomer18)

8. Transport vor Ort

Am Surfspot kannst du dein Surfbrett mit deiner Surfboardsocke* transportieren und so gegen Kratzer und kleine Schäden sichern. Du kannst auch die Isolierungen an den Kanten lassen und dein Surfbrett so in die Socke packen – achte darauf, dass dein Verpackungsmaterial in der Socke bleibt und nicht am Strand verteilt wird.

Diese einfachen Schritte bieten Dir die ideale Vorbereitung, wie Du Dein Surfboard transportieren kannst, ohne allzu große Angst vor Beschädigungen zu haben – egal, ob mit dem Flugzeug, Auto oder Zug.

In meinem umfassenden Guide zeige ich Dir ausführlich, welche Airlines es Dir leichtmachen, mit Deinem Surfboard zu verreisen (➟ Surfboard-Airline-Gepäckbestimmungen).

Ich habe immer diesen super praktischen Dachgepäckträger*mit im Boardbag – am Zielort angekommen einfach aufpusten und rauf aufs Autodach. Super praktisch, weil leicht, platzsparend und gut zum Mietwagen!

Surfbrett kaputt – das machst du im Schadensfall

Sollten deine Surfbretter auf dem Transport beschädigt worden sein, dann ist es super wichtig, dass du das direkt nach Ankunft fest stellst und dir schriftlich bestätigen lässt. Das kann manchmal etwas nerven – weil du sicher sofort ins Wasser willst – aber es ist die einzige Möglichkeit, wie du gegen die Flug- oder Transportgesellschaft etwas in der Hand hast.

Hier sind meine Tipps, wie du im Schadensfall vorgehen solltest:

  • Schau direkt nach Ankunft in deinen Boardbag und überprüfe, ob alles ok ist
  • bei Schäden mach am besten selber Fotos davon und notiere dir die Stellen
  • sprich einen Vertreter der Fluggesellschaft, der Flughafens oder der Transportgesellschaft an und lass dir den Schaden schriftlich bestätigen
  • kontaktiere gegebenenfalls per Hotline die Flug- oder Transportgesellschaft und bestätige so den Schaden
  • melde den Schaden deiner Versicherung – falls vorhanden

Doppelt hält besser – dein Surbrett richtig versichern

Du hast Dein Surfboard nun sorgfältig und transportsicher verpackt. Super! Das erleichtert Dir das unbeschwerte Reisen enorm. Gerade, wenn Du ein nigelnagelneues Surfboard hast und vielleicht sogar das erste Mal mit Board verreist.

Allerdings weißt Du leider nie, ob andere Leute auch so sorgfältig mit Deinem Board umgehen!

Manchmal können trotz bester Verpackung beim Surfboard transportieren kleine Schrammen, Dellen oder auch größere Schäden nicht vermieden werden konnten. Super ärgerlich, vor allem, wenn Du auch noch Deine Ersparnisse für das Board ausgegeben hast!

Damit du wenigstens keinen finanziellen Schaden hast, gibt es eine zusätzliche Möglichkeit zur Absicherung: eine Surfboard-Versicherung**. Mittlerweile gibt es sogar schon flexible Versicherungen, die bereits ab einem Tag Laufzeit gelten. Was wollen wir Surfer also mehr? Du zahlst  im Endeffekt nur für die Dauer Deiner Reise (ähnlich wie bei einer Auslandsreisekrankenversicherung).

Ich habe mir immer gewünscht, mein ganzes Equipment (auch meine Kiteausrüstung) irgendwie versichern zu können, aber nie das passende Angebot gefunden – bis Hepster in meinem Lineup auftauchte. Ich habe inzwischen sehr gute Erfahrungen mit dem Start-Up und ihrer mobilen Surfboard-Versicherung** gemacht: Faire Preise, super Service, keine Abzocke.

Du schützt Dein Board europaweit (auf Wunsch auch weltweit) gegen die Folgekosten unter anderem von Transportschäden, Unfallschäden und Bruchschäden bis hin zu Zerstörungen zu einem fairen Preis. Weiterer Vorteil: Dein Surfboard ist auf Wunsch sogar bei Diebstahl und Raub abgesichert. Gerade beim Surfboard transportieren in einem Flugzeug oder einem anderen Verkehrsmittel ein nicht zu unterschätzendes Risiko!

Surfboard sicher transportieren: Mit Vorbereitung und Glück sicher zum Surfspot

Deinem nächsten Surf-Abenteuer mit dem eigenen Surfboard steht mit der richtigen Vorbereitung nichts mehr im Weg. Die transportsichere Verpackung und eine situative Absicherung für eintretende Schadensfälle helfen Dir, Deinen Surfurlaub unbeschwert genießen zu können. Und das schon ab dem Moment, wenn die Reise gerade erst losgeht!

Werberechtlicher Hinweis: Ich wurde für den Artikel nicht bezahlt und die Inhalte und Empfehlungen beruhen auf meiner persönlichen Meinung.

Links mit einem * sind Affiliatelinks und führen zu Werbepartnern – ich verdiene damit eine kleine Provision, für dich entstehen dadurch natürlich keine Mehrkosten. (Unbezahlte) Links, die kursiv gekennzeichnet sind, weisen auf Produkte oder Unternehmen hin, die ich persönlich nutze und empfehlen kann. Auch, wenn ich diese Produkte selbst verwende und/oder 100% davon überzeugt bin, bin ich zur Kennzeichnung verpflichtet.

Hier findest du mehr über meine Partner und Kooperationen. Alles zur Transparenz auf travelonboards.de kannst du hier nachlesen.

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  • als eBook downloaden und auf den Surftrip mitnehmen
  • ausführliche Surfspotbeschreibungen
  • travelonboards getestete Surfcamps und Surfer-Unterkünfte
  • praktische Infos zum Surftrip vor Ort
  • Insider-Tipps
  • Rabattcodes für deine Buchung im Surfcamp
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