So machst du dich mit Street Surfing fit fürs Wellenreiten

Street Surfen

Und? Mal wieder landlocked? Kein Ding – Street Surfing ist die optimale Ergänzung, um sich in der Zeit fernab des Ozeans fit zu halten. Mit dem Waveboard kannst du auch auf Asphalt zum Wellenreiter werden!

Jeder Surfer sollte sich in Pausezeiten mit speziellem Training fit halten, um das nächste Mal beim Surfen schnell in Top-Form zu sein (Surftraining und Surftechnik). Und die athletische Eigenschaften gehen bei zu viel Zeit an Land auch schnell mal flöten: Muskelkraft, Balance, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer braucht man einfach der Jagd nach Wellen! Wer in den Bereichen fit ist, der gewinnt mehr Stabilität, Sicherheit und Skills auf dem Brett und hat es einfacher, wenn es endlich wieder zurück ins Lineup geht.  

Wenn du eine längere Phase hast, in der du nicht Surfen kannst (➟ Surfen lernen in Europa – das sind die besten Surfspots in Europa), dann solltest du dich mit speziellem Training fit halten – und Street Surfing kann da die perfekte Trainingsergänzung sein!

Waveboard oder Skateboard

Street Surfing kannst du mit einem Skateboard oder Waveboard machen – welches der beiden Brettter du nutzen solltest, um in Form zu bleiben hängt weitestgehend von deinen eigenen Fähigkeiten ab. Machst du das erste Mal Street Surfing, dann ist ein Skateboard klar die einfachere Wahl. 

Wer schon ein wenig mehr Erfahrung beim Street Surfen hat kann auch auf ein Waveboard steigen – das fordert mehr und dank einer ähnlichen Technik und Körperhaltung stellt sich ein authentischeres Surfer-Feeling ein.

Mit dem Waveboard auf Asphalt surfen

Wenn vom Street Surfing die Rede ist, ist meist das Waveboard gemeint. In den letzten Jahren hat sich neben dem Skateboard (wer sich für die kurzen Bretter interessiert: skateboard.org) dieses spezielle Brett etabliert – der Name „Waveboard“ weist bereits auf die Parallelen zum Surfen hin. Was das Wellen-Feeling ausmacht, ist die Gesamtheit der Unterschiede zum Skateboard:

  • Das Waveboard hat nicht vier Räder, sondern zwei. Diese Räder lassen sich um 360 Grad wenden.
  • Anstelle einer in der Breite fast durchgehend gleichen Fläche wie beim Skateboard, gibt es beim Waveboard zwei Decks zum Stehen, was die Stehfläche kleiner und schmaler macht.
  • In der Mitte des Waveboards – beide „Steh-Decks“ verbindend – ist eine Torsionsstange integriert. An der Stange sind u. a. die Decks befestigt, die einen höheren Bewegungsradius haben als die Stehfläche beim Skateboard.

Street Surfing mit dem Waveboard

Alles in allem ist das Fahren mit einem Waveboard weitaus fordernder als auf einem Skateboard. Jede Fahrt wird zudem unvorhersehbarer, weil das Waveboard empfindlicher auf die Eigenschaften der Straße reagiert. Die Balance  sowie eine gute Koordination fällt schwerer als beim Skateboard. Ebenso wie das Meer und die Wellen beim Surfen unberechenbar sind, so ist die Straße für das Waveboard eine Herausforderung.  Zudem entstehen bei der Gewichtsverlagerung zur Vorwärtsbewegung mit dem Waveboard Bewegungen, die wellenartig sind – auch das ist technisch anspruchsvoll!

Trotz seinen Qualitäten ist das Waveboard nicht immer die beste Wahl fürs Street Surfing. Mal angenommen, du möchtest weniger Geld ins Equipment investieren oder du bist Anfänger im Street Surfing – dann lohnt sich ein Skateboard mehr. Auch mit dem Skateboard arbeitest du vernünftig an deiner Beweglichkeit, Balance und Koordination. Das Training kannst du durch Stunts auf den Skaterbahnen verschärfen.

Surf-Fitness mit Street Surfing trainieren

Es ist unglaublich wichtig für jeden Surfer, die Surf-Fitness auch in Pausezeiten möglichst hoch zu halten. Dies trifft auf viele Surfer zu, die in landlocked Countries leben oder nur im Urlaub für eine längere Zeit am Stück aufs Brett kommen. Was meinst du, wie dein Körper verrückt spielt, wenn du nach mehreren Monaten Pause in den ersten Tagen auf dem Brett bist? Muskelkater und Müdigkeit sind da Programm. In der ersten Woche des Surfurlaubs geht es meist nur um das Wiedererlangen der Surf-Fitness.

Damit du diese Zeit verküzren kannst, solltest du dich im Vorfeld schon fit machen und deine Surf-Fitness trainieren. Und Street Surfing kann die perfekte Ergänzung dazu sein! Das Skateboard/Waveboard fahren lässt insbesondere deine Balance und Koordination besser werden. Es kommt zwar nicht annähernd ans richtige Surfen heran, aber in Kombination mit den Übungen machst du ein ganzheitliches Training, das dir den Weg zurück ins Lineup vereinfacht. 

Street Surfen

Street Surfing als Allroundsport

Street Surfing bietet sich deswegen als Trainingsergänzung an, weil du mit dem Skateboarden/Waveboarden Lücken füllst, die andere Sportarten hinterlassen. Wer zum Beispiel nur Fitness trainiert, der lässt andere wichtige Fähigkeiten außer acht. Oder beim Training mit Gewichten wird die Balance, Koordination und Beweglichkeit in den meisten Fällen nicht intensiv genug gefordert. Auch Ballsportarten tragen nicht optimal zum Training dieser Fitness-Komponenten bei. Das Street Surfing  dagegen ist insbesondere für die Balance und Koordination ein absolut effizientes Training – und die Beweglichkeit wird ebenfalls trainiert.

Was das für deine Praxis bedeutet? Jede Sportart wird mit Pausetagen ausgeübt, um dem Körper zwischendurch ausreichende Regeneration zu bieten. Unabhängig davon, ob du eine Ballsportart betreibst, Fitness machst oder einer anderen Sportart nachgehst: An ein oder zwei Pausetagen in der Woche kannst du aufs Skateboard oder Waveboard steigen, um dein sonstiges Training optimal zu ergänzen. So wird das Street Surfing in Kombination mit anderem Sport zu einem Allround-Training, bei dem der Spaßfaktor definitiv nicht zu kurz kommt! 

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