Surfen auf Gran Canaria: Wellenreiten bis du tranquilo bist

Surfen auf Gran Canaria

Nicole Gerland lebt seit 12 Jahren auf Gran Canaria – höchste Zeit für eine Liebeserklärung in Form eines Surfspotguides

Wer zum Surfen nach Gran Canaria kommt, der wird die Kanarischen Inseln von einer neuen Seite kennenlernen: Ganzjährig gute Wellen, abwechslungsreiche Natur und kein ausufernden Massentourismus. Surfer, egal ob alleine oder mit Partner und Familie (⇒ Surfkurs mit Kind), finden hier die perfekte Mischung aus urbanem Surfer-Lifestyle und entspannten Lineups – die zweitgrößte Kanarische Insel ist definitiv immer ein Surftrip wert. (⇒ So planst du den perfekten Surftrip)

Und wer könnte besser über die Surfspots und regionalen Surfbdedingungen auf Gran Canaria berichten, als eine, die diese Insel seit zwölf Jahren ihr Zuhause nennt. Nicole Gerland betreibt auf Gran Canaria das Surfhostel Atlantissurf (exklusiver Rabatt-Buchungs-Code für travelonboards-Leser am Ende des Artikels!), war kanarische Surfmeisterin und veröffentlicht bei travelonboards.de ihre ganz persönliche Liebeserklärung an Gran Canaria.

Darum solltest du zum Surfen nach Gran Canaria

Gastbeitrag von Nikki Gerland – Wenn ich ins Lineup vor Gran Canaria paddle, also raus aufs Meer hinter die Brechungslinie der Wellen, dann ist das wie „nach Hause komme“. Wie das richtige „nach-Hause-kommen“ mit allem drum und dran: die Gerüche erinnern mich an meine Kindheit mit meinem Bruder Maik, an unsere Ostseebad-Urlaube und Käscher voll mit Seeigeln – ausgelassen, frei und jung. Wenn ich paddle, dann schmecke ich das Salzwasser auf meinen Lippen und bekomme Appetit auf Kokoseis und Pommes.

Surfen auf Gran Canaria

Meine Paddelzüge zerschneiden die Wasseroberfläche und und ich gleite in Richtung Freiheit: Surfen! Wenn ich surfe, dann ist es sogar noch besser als „nach-Hause-zu-kommen“ – es ist wie sich tragen lassen von einer göttlichen Energie, die Verschmelzung von mir und dem Meer.

Es ist als wärst du auf den Schultern Gottes und jauchzend vor Freude, spürst wie sich die Kraft des Meeres auf dich, deinen Körper und Geist überträgt.

Du saust die Wellenwand entlang und für ein paar Sekunden bist „du“ einfach.

Du bist alles auf einmal: Energie, Harmonie, Freude, Angst, Spannung, Entladung. Du bist du selbst und mit allem verbunden – du bist für einige Sekunden „perfekt“! (⇒ Surflifestyle)

Wie schaffen es andere Surfer eigentlich, mit sich und ihrer Leidenschaft „perfekt“ zu sein? Hier erzählen dir Boardrider, wie sie ihre optimale Surf-Life-Balance gefunden haben – oder wie sich ihr Weg dorthin gestaltet. (⇒ Surf-Life-Balance)

Quick Check Gran Canaria

Von Seeigel bis Weltklasse-Surfspot – quick und dirty was du zum Surfen auf Gran Canaria wissen musst.

  • Das ganze Jahr Wellen!

    Groß und heftig im Winter, kleiner und entspannt im Sommer – wer zum Surfen nach Gran Canaria kommt findet immer einen Surfspot, der glücklich macht.

  • Endless Summer!

    Im Winter kann es mal „nur“ 15 Grad haben, die anderen drei Jahreszeiten lassen den Traum vom „endless summer“ wahr werden.

  • Natur pur

    Wer neben dem Surfen Entspannung und Natur sucht, der ist auf Gran Canaria genau richtig. Täler, grüne Oasen, endlose Sandstrände – hier dürfte für jeden abseits des Lineups etwas dabei sein.

  • Riffe und Seeigel

    Bei einigen Surfspots solltest du unbedingt deine Neoprenschuhe anziehen – nicht nur das Riff ist ziemlich scharf, auch die Seeigel verursachen hässliche Wunden.

  • Pauschal-Tourismus

    Anders als auf anderen Kanarischen Inseln hält sich der Massentourismus hier noch in Grenzen – wer ihn ganz meiden will, sollte die Südküste meiden.

  • Transport!

    Wenn du die Surfspots abseits von Las Palmas erkunden möchtest, dann brauchst du unbedingt einen Mietwagen – ich kann dir diesen Mietwagen-Preisvergleich* für einen umfassenden Angebots-Überblick empfehlen.

Die Surfsaison auf Gran Canaria

Im Gegensatz zu anderen Kanarischen Inseln ist Gran Canaria auch im Sommer, dann wenn der Passatwind viele Surfsessions zunichte macht, von krassem Onshore verschont. Die Berge im Landesinneren schützen die Surfspots im Norden und Süden vor einer ordentlichen Brise, darum eignet sich Gran Canaria auch für Surf-Anfänger gut – irgendwo findest du immer eine surfbare Welle.

Für fortgeschrittene Surfer sind die Monate Oktober – März die beste Zeit für einen Surftrip nach Gran Canaria, gerade im Winter kann es hier richtig ballern. Surfanfänger können das ganze Jahr einen Surfkurs machen, im Sommer sind die Wellen kleiner und das Klima noch sommerlicher.

Es braucht ein wenig Zeit und Erfahrung auf Gran Canaria, um immer zur richtigen Zeit am richtigen Surfspot zu sein. Das Gute ist aber, dass durch unterschiedliche Topographie und Ausrichtung der Buchten fast immer irgendwo Swell und Offshore ist. Dieser Artikel und im Zweifel ein Gespräch mit Niki über ihre Surfaris helfen dir dabei, Erfahrung auf Gran Canaria zu sammeln und bei deiner Wellenjagd erfolgreich zu sein.

Surfen auf Gran Canaria

Hotspots für Surfer auf Gran Canaria

Wer zum Surfen nach Gran Canaria kommt, der kann sich vom entspannten Beachbreak bis zum krachenden Pointbreak aussuchen, auf was er Lust hat. Die Wellen sind vor allem verteilt auf die Nord- und Nord-Ostküste – ich stelle dir hier zuerst die beiden Surf-Hotspots Las Palmas und San Felipe vor, später im Artikel lernst du die restlichen Surfspots auf Gran Canaria kennen.

Surfzentrale Las Palmas

Ähnlich Surf-Citys wie San Sebastian oder Sagres ist Las Palmas die perfekte Basis für Surfer, die neben dem Wellenreiten auf Gran Canaria auch Lust auf Leben abseits des Lineups haben(⇒ Surftipps). Las Palmas ist die perfekte Mischung aus urbanem Surfer-Lifestyle und Surfspots in Reichweite. Auch nach deinen Surfsession kannst du hier das entspannte Leben in den Bars und Restaurants oder bei kulturellen Highlights erleben. Anders als bei vielen anderen „Hauptstädten“ ist Las Palmas vom Massentourismus bisher verschont geblieben – die meisten Urlauber sind im Süden der Insel!

Weiter unten im Artikel bekommst du eine Auswahl an Surfcamps und Surfschulen auf Gran Canaria, in Las Palmas kann ich dir das Surfcamp Las Palmas empfehlen: Entspannte Atmosphäre, lokal erfahrene Surflehrer und eine coole Unterkunft. Surfboards leihen kannst du bei Oceanside ab rund 15 Euro pro Stunde.

Surfen und arbeiten geht auf Gran Canaria

Für diejenigen Surfer unter euch, die auf dem Surftrip online sein und arbeiten müssen, finden ausreichend Locations, um sich hinter den Laptop zu klemmen. Viele Restaurants und Cafés auf Gran Canaria bieten verlässliches Internet, ebenso die meisten Surfcamps. Mehr Infos findest du bei Coworking Canary Islands, Cowork The House und restation.com.

Gerade für Surf-Anfänger ist Las Palmas eine super Basis, um das Abenteuer „Surfen lernen auf Gran Canaria“ zu starten – neben der Surf-Infrastruktur ist alles vorhanden, was du für einen gelungenen Surfurlaub brauchst(⇒ Surfboard sicher transportieren).

Die Surf-Oase San Felipe

Ein winziges Dorf am Ende der Strasse, eine Bar, zwei Restaurants und abends, wenn es noch lange hell ist und der Tag heiß gewesen ist, dann sitzen die Nachbarn noch vor ihren Häusern entlang der Straße und grüßen dich fröhlich, fragen, wie der Tag war und schwatzen. In der Dorfbar triffst du immer einen aus dem Dorf, der dich freundlich fragt: „Que tal?“ Wie gehts? Wie war der Tag? 

Der Massentourismus liegt weit entfernt von hier, hier leben und essen die Kanarios und lassen das Leben sehr, sehr langsam verstreichen. „Tranquillo“ (immer mit der Ruhe) und „Mañana“ (Morgen) sind die beiden Zauberwörter die du nicht nur oft hörst, sondern die auch gelebt werden. So merkst auch du bald, dass es Zeit wird, die deutsche Uhr umzustellen, einen Gang runterzuschrauben, Körper und Seele einfach mal baumeln zu lassen.

Hier in San Felipe gibt es noch nicht einmal einen Supermarkt, keine Zerstreuung, keine Urlaubshetze, keinen Freizeitstress. Skate mit dem Longboard zum Beach und checke die Wellen, mache Yoga auf der Dachterrasse des Atlantis Surfcamps und sei einfach mal! Ohne grosse Sensationen, ohne Kulturklamauk, ohne viel drum und dran, ohne Ballast, einfach mal weg sein.

Surfen auf Gran Canaria

Die Surfspots auf Gran Canaria

Entspannter Beachbreak, Anfängerwellen, tubende Pointbreaks – neben den Surf-Hotspots Las Palmas und San Felipe gibt es natürlich noch viel mehr Surfspots auf Gran Canaria – hier lernst du die meisten davon kennen.

Nicole stellt zuerst ihren „Homebreak“ vor, dann bekommst du Tipps und Infos zu den anderen Surfspots auf Gran Canaria.

Der Home-Beachbreak Vagabundo – entspannt paradisisch

Ganz am Ende meines Dorfes liegt im Sommer unser Sandstrand mit dem Beachbreak „Vagabundo“. Die kleine Bucht bekommt im Sommer noch genug Swell ab um kleine einfache Wellen hervorzubringen. Ein Traum für Anfänger und Fortgeschrittene! Ich erinnere mich an Surfsessions zu später Stunde, kurz vorm Sonnenuntergang mit sanften grünen Wellen und kleinen Barrels.

Von diesem Playa de San Felipe bis zu meinem Surfhostel sind es gerade mal fünf Minuten Fußweg. Auf dem Weg durchs Dorf erzählten wir uns, wie stoked und hungrig wir sind nach unseren Surfsessions. Es steigt uns nämlich auf dem Weg der Duft von frisch gebratenem Fisch in die Nase vom Restaurant Los Pescaditos, welches 500 Meter vom Surfhostel entfernt liegt. Hier stillen wir oft unseren Hunger mit frischem Fisch und leckeren Pellkartoffeln (papas arrugadas) in roter Mojososse – traumhaft.

Surfen auf Gran Canaria

Mit meinen Privat-Surfcoaching Schülern gehe ich zu den Surfspots, die sich für sie eignen und das kann Vagabundo in San Felipe sein, aber auch Arguineguin im Süden oder El Picacho in El Altillo sein. Jeder Spot ein Juwel, den meine Schüler genau kennenlernen: durch Spotanalyse, Skizzen des Spots und Beobachtungstraining. Ich nehme mir Zeit für meine Einzelschüler und lerne selbst so viel dabei.

Mehr Surfspots im Norden von Gran Canaria

Definitv die Region, die die meisten Wellen auf Gran Canaria abbekommt, dafür sind die Surfspots hier aber auch am vollsten. Die etwas unbekannteren Surfspots vor den Toren von Las Palmas sind auch immer einen Ausflug wert. Hier findest du die wichtigsten Informationen zu den Surfspots in und um Las Palmas:

La Cicer

Diese Welle liegt am Stadtstrand von Las Palmas und bricht über Sandboden. Hier ist meistens ordentlich was los, da die örtlichen Surfschulen hier schulen.

La Cicer ist ein großartiger Surfspot für Anfänger, da es hier viel Weißwasser gibt und es an den meisten Tagen surfbar ist. Die beste Area für Anfänger ist Los Muellitos am südlichen Ende des Strandes, neben dem Auditorium und unter dem Schutz der kleinen Mole. Wenn die Wellen größer werden muss man vorsichtig sein mit dem Shorebreak.

El Loret

Eine wirklich gute Welle für eine Stadt du wirst hier also nicht alleine surfen. An den guten Tagen ist es schwer, eine Welle zu erwischen – die Locals wissen, wo sie sein müssen. Bricht schneller und steiler als La Cicer und ist daher eher etwas für Intermediates.

Der Righthand-Pointbreak über Steinboden ist eine der beständigsten Wellen der Insel. Swell von W, NW, N und NE bei mittlerer Tide  lohnt sich. Je weniger Wasser, umso einfacher ist es, ins und aus dem Wasser zu kommen.

Los Muellitos

Lefthander, felsiger Untergrund, Pointbreak – das sind die Zutaten, die jeden Surfer glücklich machen. Wenn es hier größer wird, dann ist es eher etwas für fortgeschrittene Surfer, da die Welle ordentlich Power entwickelt.

Wenn es hier ordentlich kracht, dann hast du vom Wellenbrecher aus die beste Sicht auf das Lineup, wo sich sicher einige der Cracks in die Brecher schmeißen.

El Confital

Einige behaupten, diese Welle sei der beste rechte Pointbreak in Europa – mag sein. Auf jeden Fall ist die Welle schnell, hohl und fordernd und eine absolute Tubemaschine. Solltest du hier Surfen gehen, dann musst du unbedingt die Locals respektieren, ansonsten handelst du dir schnell Ärger ein. (⇒ Surfetikette – Gentleman im Lineup)

Der beste Swell ist hier aus West und Nordwest, außerdem ist der Surfspot von den Tradewinden ziemlich gut geschützt.

Mehr Surfspots im Nord-Osten von Gran Canaria

Wer ein paar Minuten aus Las Palmas raus fährt, der findet tolle Wellen und (meistens) entspanntere Lineups vor. Der Trick hier ist, sprichwörtlich nicht auf den allseits bekannten Pfade zu wandern, sondern vielleicht auch einen Blick in die nächste Bucht zu wagen.

Quintanilla

Meistens ein wenig größer als der Rest der Nordküste. Wenn es aber groß ist, dann kann es hier auch gefährlich werden. Einfach Ein- und Ausstieg, die Welle bricht weit draußen und du musst rund 100 Meter raus paddeln.

Lefthander, der eigentlich bei allen Tiden bricht und eine schöne Wand mit tollen Sektions produziert. AM besten mit einem Ostswell.

El Bunker

Gib Gas, um die Welle zu bekommen, langsamer und einfacher Take off, eine steile Wand für radikale Endmanöver. Je weniger Wasser, umso radikaler der Take off. Wenn es überall zu groß ist, dann ist hier dein Surfspot. Dein Surfniveau muss für diese Welle nicht allzu hoch sein – Einstieg und Ausstieg sind gewöhnungsbedürftig, aber nicht kompliziert und du hast wenig Ärger mit Strömungen.

Los Enanos

Wenn es überall zu klein ist hier eine gute Option. Die Welle bricht über Sandboden mit Steinen dazwischen, es gibt entlang des Strandes verschiedene Peaks.

Vor allem bei Lowtide eine gute Welle, wenn als kopfhoch wird nur noch etwas für Intermediates, da die Strömung hier ziemlich heftig werden kann.

Boquines

Der rechte Pointbreak ist eine der zuverlässigsten Wellen der Insel, hier geht eigentlich bei jeder Tide was. Vorsicht beim Einstige, hier sind viele Seeigel am Grund. Je höher die Tide, umso besser wird die Welle, allerdings bricht sie dann auch sehr nah am Strand.

Mehr Surfspots im Süden von Gran Canaria

Wenn du dich in Maspalomas durch die Rentner- und Touristenmassen gekämpft hast, dann findest du am Leuchtturm diverse Peaks am Strand. Damit die Surfspots im Süden Gran Canarias laufen, braucht es einen massiven Westswell, der meistens in den Wintermonaten auf die Insel trifft. Für Surf-Anfänger finden sich hier aber meisten ein paar kleine Wasserhügel, um den Ritt auf der Welle zu üben.

Wer übrigens auf ein wenig Abenteuer und Surfari aus ist, der sollte sich unbedingt an die Westküste Gran Canarias aufmachen, dort erwarten die absolut uncrowded Surfspots. Auch hier ist Niki sicher eine super Ansprechpartnerin.

Surfen auf Gran Canaria

Surfen lernen auf Cran Canaria

Gran Canaria ist eine optimale Insel um sein Surfen zu verbessern: neben vielen Beachbreaks verfügt die Insel über einfache Pointbreaks und Reefbreaks und ist das ganze Jahr über surfbar. Wenn ich über meine Lieblingsspots erzählen soll, dann steht ganz oben auf jeden Fall: El Puertillo, El Picacho und Arguineguin, oh my goodness, diese Spots sind wirklich der Hammer. Sie geben mir an manchen Tage so viel Adrenalin, dass ich richtig high bin und an anderen Tagen lassen sie mich in meiner Komfortzone so viele Wellen nehmen, dass ich erschöpft und überglücklich aus dem Wasser krieche. (⇒ Surftechnik & Surftraining)

Wer surfen lernen will, braucht viel Praxis und Geduld, einen Surflehrer mit Erfahrung, Menschenkenntnis und viel Motivation. Und klar, in kleinen Gruppen lernt es sich besser und natürlich am besten bei einem Local, der alle Spots kennt.

Das ist glaube ich der Grund, warum viele unserer Surfschülerseit vielen Jahren immer wieder zu uns kommen und sich so ihren Traum vom Surfen erfüllen: preiswert, einfach und intensiv!

Surfen auf Gran Canaria

Surfen ist so viel mehr, als im Weißwasser zu gleiten und aufzustehen, es fordert dich in allen Aspekten: mental, physisch und bringt dich sehr schnell an deine Schmerz- und Angstgrenzen. (⇒ Workout für Surfer)

Surfen lernen als mentale Herausforderung

Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren: Angst im Line Up, Angst vor großen Wellen. In meiner Wettkampfzeit (ich war kanarische Surfmeisterin 2012) konnte mein Surfcoach in seiner Gruppe nicht wirklich auf meine Belange eingehen.

Ich entdeckte, dass ich mir selber helfen musste und fing mit Meditation an und las alle Bücher, die ich zu diesem Thema finden konnte. Heute kenne und akzeptiere ich meine Ängste und helfe als Private Surf Coach anderen Surfern weiterzukommen. (⇒ Apnoetraining für Surfer)

Eine Berufung, die mich erfüllt. Mit phantasievollen Übungen und handfesten Instrumenten lernen meine Privatschüler ihre Ängste zu erkennen und zu akzeptieren. Ich helfe ihnen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen. Step by Step! (⇒ So wirst du zum Paddelmonster)

Unterkunft auf Gran Canaria für Surfer

Surfen auf Gran Canaria
Surfen auf Gran Canaria

Das Atlantis Surfhostel* ist so einfach, das du zurück zu den Bascis kommst, das tut mal so gut, mal keinen Luxus, mal einfach „einfach“ sein, dass entspannt ungemein. Du hast endlich mal Zeit und Raum und spürst wie dein System langsam runter fährt.

Ich bin vor 12 Jahren selbst in diesem kleinen und zusammengebasteleten Surfhostel als Gast gewesen und konnte druchatmen, ausruhen, nette Menschen kennenlernen, Gespräche führen und Erlebnisse teilen. Ich habe mich ins Surfhostel, die Insel, die Wellen und den Surflehrer ziemlich schnell verliebt und bin geblieben:) Dieses Surfhostel hat Magie, es gibt dir etwas zurück, was du dachtest verloren zu haben: Zeit und Muße!

Als travelonboards-Leser bekommst du bei Niki und ihrem Atlantis Surfhostel* exklusiv 10% Rabatt auf deine Buchung bei ihr – gib einfach den Code „atlantistob“ an und ab gehts in deinen Surfurlaub!

Mehr Unterkünfte für Surfer auf Gran Canaria

Eine super Möglichkeit, um neben einem Platz zum Übernachten direkt Kontakt zur lokalen Surfer-Szene zu knüpfen, ist airbnb. Oft werden die Unterkünfte von Surfern vermietet, vor allem in den Wintermonaten ist die Chance groß, dass dein Hausherr ein erfahrener Local ist.

Eine weitere super Plattform, um einen Platz zum Übernachten zu finden, ist guesttoguest.com – ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Beste Reisezeit für Gran Canaria

Ich genieße diese Insel und seine Wellen das ganze Jahr, obwohl es im Winter schon frisch werden kann, also mal ein paar Wochen nur zwischen 15 und 20 Grad – trotzdem ist November und Dezember unser „Endless Summer“, denn Weihnachten haben wir immer gutes Wetter und super Wellen. Sogar im „Winter“ reicht hier ein guter 3/2mm-Neoprenanzug. Die Wassertemperaturen liegen das ganze Jahr zwischen 19 und 24 Grad.

Im Herbst verwöhnt dich das Wetter mit warmen Tagen und sonnengewärmten Wasser. Der Herbst – September und Oktober –  ist unser „zweiter Sommer“! Ich kann mich an Tage erinnern, an denen ich nach vier Surfsessions absolut stoked, lachend, erfüllt und glücklich ins Bett fiel.

Gran Canaria lohnt sich das ganze Jahr über, denn es ist immer was los: Karneval in den Strassen von Las Palmas im Februar und Mandelblüte im März, Ostern mit seinen Prozessionen im April, Musik, Lachen, Tanz – hier wird das Leben noch zelebriert.

Und im Herzen der Insel der Wolkenfelsen, umgeben von kanarischen Pinienbäumen. Grüne Täler mit den einzigen europäischen Kaffeepflanzen, Esskastantien im November, frischen Avocados das ganze Jahr über…und seit über zehn Jahren unser kleines Surfhostel mitten drin im authentischen Gran Canaria.

Anreise und Transport Gran Canaria 

Nach fünf Stunden täglich im Wasser und am Strand sind alle Surfschüler am Nachmittag chillig, hungrig und zufrieden. Die Seele baumelt. Und wenn unser Homespot mal nicht läuft? In weniger als einer halben Stunden ist man am Surfspot von Las Palmas oder an den Oststränden und kann dort surfen.

Vor Ort bietet sich ein Mietauto an, aber auch mit den öffentlichen Bussen geht es, halt mit spanischer Pünktlichkeit. Für eine große Auswahl an Mietwagen zu günstigen Preisen kann ich  diesen Mietwagen-Preisvergleich*  empfehlen – für eine Woche Mietwagen solltest du plus/minus 100 Euro bezahlen.

Mit dem Flugzeug ist Gran Canaria von allen grösseren Flughäfen Deutschlands erreichbar – ich nutze meisten die Suchmaschine momondo für meine Flug-Recherche.

In rund 40 Minuten bist du für 2,10 Euro mit der Buslinie 60 vom Flughafen nach Las Palmas gefahren – der Bus verkehrt stündlich. Zum Flughafen geht es los vom Busbahnhof Santa Catalina.

Surfen auf Gran Canaria

Gran Canaria – was geht wenns flat ist?

Inselreif? Mal einen Tag nicht surfen? Klar, warum nicht?

  • Endlich mal Zeit, um im schönsten Tal der Insel, im Valle de Agaete, einheimischen Kaffee zu schlürfen und unter Weinranken den weltbesten Käse zu probieren. Genieß die sanfte Brise, die durchs grüne Tal weht.
  • Oder durchs Tal Azuaje zu wandern, wo Wasser plätschert und alles immer grün ist – ein Jungle, eine Auszeit, eine Oase!
  • Ich mag es auch in der Abendstimmung durch die Dünen von Maspalomas zu laufen, die sandigen Hügel runterzukugeln wie ein Kind, lachend im sanften Abendlicht und die letzte Wärme des Tages spürend.
  • Oder doch lieber mehr Action? Bridge Jumping, Free Fall, Paragliden?
  • Mein persönlicher Tip: wandere mit einem dicken Picknick im Rucksack zum einsamen Strand von Gui Gui, lass den Bikini und die Badehose zu Hause, verbringe dort einen Tag abgeschnitten von der Welt als Robison Crusoe.

Fazit Surfen auf Gran Canaria

In Zeiten, wo viele Surfspots auf den Kanarischen Inseln komplett überlaufen sind und die Surforte aus allen Nähten platzen, ist Gran Canaria so etwas wie die grüne Ruheoase der Kanaren. Hier findest du immer noch entspannte Orte und Platz im Lineup – die Mischung aus Surfkultur und Spaß abseits des Lineups ist genial.

Wer zum Surfen lernen nach Gran Canaria kommen möchte, der hat einen großen Vorteil: Hier geht wellentechnisch immer etwas, um Erfahrung beim Surfen auf Gran Canaria zu sammeln. Aber auch fortgeschrittene Surfer werden hier ihre Sucht nach Surf ordentlich stillen können – vor allem in den Wintermonaten ballert es ordentlich an der Küste Gran Canarias.

Ich hoffe, Niki und ich konnten dir mit diesem kleinen Surfguide Gran Canaria einen guten ersten Einblick geben und die Lust auf einen SUrftrip auf die Insel schüren. Bei Fragen, Anregungen oder Ergänzungen schreib mir gerne auf stefan@travelonboards.de oder pack es hier unten in die Kommentare.

Werberechtlicher Hinweis: Ich wurde für den Artikel nicht bezahlt und die Inhalte und Empfehlungen beruhen auf meiner persönlichen Meinung.

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Kitesurf- und Surfguides zum downloaden

Hier findest du meine Surfguides und Kitesurfguides, die du dir ganz einfach downloaden kannst und als Ebook mit auf den Surftrip nehmen kannst.

  • als eBook downloaden und auf den Surftrip mitnehmen
  • ausführliche Surfspotbeschreibungen
  • travelonboards getestete Surfcamps und Surfer-Unterkünfte
  • praktische Infos zum Surftrip vor Ort
  • Insider-Tipps
  • Rabattcodes für deine Buchung im Surfcamp
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