Surfen und studieren – so surfst du zu deinem Auslandsemester auf Bali

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Surfen und studieren lassen sich bestens miteinander kombinieren – entscheidend ist die richtige Uni! Adrian Helbig hat im Wellenparadies Bali studiert und erzählt, wie du von der Vorlesung direkt ins Lineup kommst.

Ich selber habe auch an der Udayana University auf Bali studiert und dort das Leben als Student und Surfer in vollen Zügen genossen – es war mitunter die beste Zeit meines Lebens! Da dies aber leider schon eine Weile her ist habe ich einfach jemanden gefragt, der erst vor kurzem auf der Insel der Götter studiert hat.

Adrian Helbig hat seinen Traum wahr gemacht und mehrere Monate als Surfer und Student auf Bali verbracht – das Auslandssemester hat sein Leben verändert!

Wie auch du dich für ein Auslandssemester am absoluten Surfer-Hotspots einschreiben kannst erfährt du in seinem Erfahrungsbericht. Selten hat mir die Studienvorbereitung so viel Spaß gemacht! 

Foto by Louis Hansel

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Darum solltest du zum studieren nach Bali

Als landlocked Surfer (➟ Landlocked – 12 Tipps, wie du als Surfer trotzdem glücklich wirst) haben wir öfter Fernweh nach Wellen, als dass wir wirklich mit unserem Surfbrett auf dem Meer sitzen und Ausschau nach den nächsten Wellen halten. Entweder fehlt die Zeit oder das Geld. So sparen wir das ganze Jahr über oder zählen unsere Urlaubstage, um endlich wieder auf einem Surftrip (➟ Surftrip-Checkliste – so planst du den perfekten Surfurlaub). die Welt zu bereisen und die Momente in den Wellen zu genießen. Keine Frage, es gibt wenig Schöneres als die Welt zu bereisen – doch für wie lange? Meistens ist das Abenteuer nach zwei oder maximal drei Wochen schon wieder vorbei. Dann gilt es wieder zu warten und die Tage bis zum nächsten Trip zu zählen.

 Geht die Reise endlich wieder los, springen die wenigsten auf’s Surfbrett und alles läuft sofort wieder wie von selbst. Selbst mit der besten Vorbereitung lassen sich ein paar Tage Eingewöhnungszeit nur schwer vermeiden (➟ Freeletics für Surfer). Insbesondere am Anfang einer jeden Surfer-Laufbahn ist es schwierig ausschließlich mit Urlauben so richtig weiterzukommen und das nächste Surf-Level zu erreichen. Mit einem Auslandssemester auf Bali ist das anders: Du kannst vier Monate lange jeden Tag Surfen gehen und so deinen Surf nachhaltig verbessern.

Ich hatte das große Glück an einer Uni zu studieren, wo ein Auslandssemester Pflicht war. Somit wurde mir der Traum von vier Monaten Leben am Meer auf dem Silbertablett serviert. Heute hätte ich sofort eine ganze Liste an Orten mit perfekten Wellen im Kopf (➟ Surfspots weltweit). Damals war das noch anders. So wusste ich eigentlich nur, dass ich irgendwo in die Sonne und ans Meer wollte. Meine ersten Überlegungen gingen schnell in Richtung Spanien. Ein tolles Land mit Sonne und Meer. Doch ich kannte es schon und hatte dann doch das Bedürfnis nach einem richtigen Abenteuer.

Mit diesen Gedanken im Kopf erzählte ein Arbeitskollege bei einem gemeinsamen Mittagessen plötzlich von seinem Auslandssemester auf Bali. Allein seine Erzählungen haben ausgereicht um zu wissen, dass diese Insel das Abenteuer ist wonach ich suche. So war die Bewerbung schnell abgeschickt und nach einigen Wochen des Bangens und Hoffens landete tatsächlich die Zusage in meinem Email-Postfach: In neun Monaten geht es los!!

Der Quick-Check Auslandssemester auf Bali

Eine frühe Surfsession, danach in die Vorlesung um anschließend direkt wieder im Lineup zu landen – dieser kleine Surftraum erfüllt sich auf Bali.

  • Studieren auf DER Surferinsel überhaupt

    Auf Bali findest du mehr Weltklassewellen als Vorlesungssäle – bei deinem mehrmonatigen Auslandsstudium musst du dich ranhalten, um alle einmal zu surfen.

  • günstige Lebenshaltungskosten

    Als Student hast du wahrscheinlich nicht allzuviel Geld – und kannst dir trotzdem eine dicke Villa in der Nähe deines Traumspots leisten!

  • Bali ist nicht nur für Surfer da

    Auch wenn es mal keine Welle hat (wann soll das denn sein?) gibt es auf Bali mehr als genug abseits des Lineups zu entdekcne: von Ausflug bis Arak Attack ist hier alles am Start.

  • Studieren am anderen Ende der Welt

    Bali ist weit weg – du musst also einen langen Flug in Kauf nehmen, genau die diejenigen, die dich besuchen wollen.

  • Du kommst in Erklärungsnot

    „Du willst auf Bali studieren? Machst du Witze oder was?“

  • Achtung Regenzeit!

    Wenn du im „Winterhalbjahr“ zum studieren nach Bali gehst dann wirst du die Regenzeit kennenlernen – die aber gar nicht so schlimm ist wie ihr Ruf.

Die ersten Tage auf Bali

Der Tag des Abflugs kam schneller als gedacht und nach 18 Stunden Reise war es dann soweit: Schon beim ersten Schritt aus dem Flugzeug empfing mich die tropische Hitze. Ein Blick in Richtung Horizont genügte, um das Meer zu sehen. Ich war begeistert! Doch die erste Überraschung kam schnell, als ich mich aus dem Flughafen gekämpft hatte und im Taxi saß: Der Verkehr!

Aus dem Taxi heraus war es zwar lustig anzusehen, wie alle kreuz und quer fuhren und am Hupen waren, aber ich stellte mir die Frage, wie ich das hinbekommen sollte – schließlich saß ich bisher noch nie auf einem. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es alles andere als problematisch war. Das Chaos hat seine eigene Ordnung und du findest dich schnell zurecht.

Viel Lächeln und kein Stress

Bis zu meinem ersten Tag in der Uni waren es noch zwei Wochen, sodass ich die erste Zeit nutzen konnte, um Bali zu entdecken und ein Zuhause zu finden. Mein erster positiver Eindruck wurde dabei mehr als bestätigt. Insbesondere durch die Menschen: Alle lächeln dich an und du fühlst dich sofort wohl. Keine Spur von Stress, Zeitdruck oder den Problemen, die wir in Deutschland gefühlt alle habe. Kurz gesagt: Ich habe mich sofort in das Land und die Menschen verliebt. Noch fühlte es sich zwar mehr nach Urlaub an, doch das sollte sich mit der Suche nach einer langfristigen Unterkunft ändern.

Vorlesungen an der Uni: Ihr für uns – wir für euch

Meine erste Stunde in der Uni war bezeichnend für die gesamte Zeit: Unser Professor begrüßte uns mit den Worten: ‘Ich bin froh, dass ihr alle hier seid und wir voneinander lernen können.’ So berichteten die Professoren in den verschiedenen Fächern von der Geschichte, dem Leben und der wirtschaftlichen Situation auf Bali und in ganz Südostasien. Alles sehr praxisnah und mit Spaß bei der Arbeit. Gleichzeitig haben wir viele Fragen über das Leben und die Gewohnheiten in Deutschland und Europa gestellt bekommen.

Neben den vielen Einblicken und Geschichten war der Bahasa Unterricht wirklich hilfreich. Bahasa ist die Landessprache Indonesiens und gilt als einfachste Sprache der Welt, da es keine Zeiten gibt. Zwar spricht in den Touristengebieten auf Bali fast jeder Englisch, allerdings hilft es dir auf den anderen Inseln zumindest ein paar Brocken Bahasa zu sprechen.

Guter Mix aus studieren und Freizeit

Wenn du in Deutschland jemandem von einer Uni auf Bali erzählst, ist häufig die erste Reaktion ein Lacher. Und ja, der Aufwand hält sich in Grenzen und es gibt sicherlich anspruchsvollere Universitäten auf der Welt. Dennoch ist die Udayana Universität auf Bali eine professionelle und ernst zu nehmende Uni. Du hast dreimal in der Woche Uni, je nach Programm an verschiedenen Tagen und zusätzlich eine akademische Exkursion pro Woche. Dabei gilt eine Anwesenheitspflicht von 75 %, um für die Klausuren zugelassen zu werden. Neben den Klausuren am Ende des Semesters, erwarten dich zusätzlich Mid-Term Prüfungen und die ein oder andere Präsentation und Essay. Doch keine Sorge, das hört sich jetzt dramatischer an als es ist: Du wirst genug Zeit haben, um zu surfen und Bali oder Indonesien zu erkunden.

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Die Wahl des passenden Austauschprogramms

 Es gibt vier verschiedene Austauschprogramme, über die du dich für ein Auslandssemester auf Bali bewerben kannst. Die Wahl des passenden Austauschprogramms hängt maßgeblich von der Studienrichtung ab:

  • Studies Network (ehemals IBSN) bietet die Studienrichtungen International Business Management und Administration.
  • Asia Exchange bietet Language, Business, Economy und Kultur.
  • Study in Bali bietet Architektur und Design, Sport und Physiotherapie sowie Ingenieurwesen.
  • Go Bali bietet Management, Tourismus, Logistik und Marketing.

Für alle Programme kannst du dich sowohl im Bachelor als auch im Master bewerben. Ich selber habe an dem IBSN Programm teilgenommen. Die Bewerbung war sehr unkompliziert und die Wartezeit hat sich auch in Grenzen gehalten. Um dich zu bewerben kannst du einfach das Online Formular nutzen und benötigst lediglich ein digitales Passfoto, ein Motivationsschreiben, eine Immatrikulationsbescheinigung, einen Reisepass sowie 45 € Registrierungsgebühr. Insgesamt hat mit IBSN von der Bewerbung bis zu dem Programm vor Ort alles sehr gut geklappt.

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Die Kosten für dein Auslandssemester auf Bali

Es gibt wenig Länder auf der Welt, wo du noch so viel für dein Geld bekommst, wie in Indonesien. Die Höhe deiner Kosten für dein Auslandssemester ist natürlich abhängig von deinem Lebensstil, aber mit ein paar wenigen Euros am Tag kannst du schon sehr gut auskommen. Mit den folgenden Kosten musst du in jedem Fall rechnen:

  • Studiengebühr: Je nach Programm zwischen 1680 € bis zu 1990 €.
  • Flug: Zwischen 550 € und 900 € für Hin- und Rückflug.
  • Unterkunft: Einfache Unterkünfte findest du bereits ab 100 € bis 200 € im Monat. Ein Zimmer in einer Villa mit Pool bekommst du für 300 € bis 400 € im Monat.
  • Verpflegung: Abhängig davon, wo du Essen gehst, um die 150 € pro Monat.
  • Roller und Benzin: Je nach Verhandlungsgeschick 40 € bis 50 € pro Monat.
  • Visum: Je nach Botschaft kostet das Studentenvisum 45 € oder 50 €.
  • Auslandskrankenversicherung: Je nach Anbieter kommst du für die gesamte Zeit auf Kosten um die 100 €.
  • Surfunterricht: Je nachdem ob du zu einer richtigen Surfschule gehst oder dir einen unabhängigen Guide suchst, variieren die Kosten für Surfunterricht sehr stark. Selbst wenn du dich nur auf Surfschulen konzentrierst, hast du eine recht große Preisspanne. Abhängig von deiner Entscheidung musst du mit 20 € bis 40 € pro Einheit rechnen.
  • Surfbrett: Wenn du dir ein Surfbrett ausleihst, liegen die Kosten zwischen 3 € bis 5 € pro Tag. Für fortgeschrittene Surfer lohnt sich der Kauf eines eigenen Surfbretts. Du kriegst sehr gute Surfbretter für rund 200 €. Mein Tipp: Nimm einen Local mit zum Shaper.

Neben diesen fixen Kosten, kommen individuelle Kosten, vor allem fürs Weggehen, Reisen und Ausflüge hinzu. Schlussendlich entscheidest du mit deinem Lebensstil, wie viel Geld du ausgibst. Ich selber habe für die vier Monate, inklusive Studiengebühren, Flügen und allem drum und dran, etwas mehr als 5.000 € ausgegeben.

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Wohnen auf Bali – so findest du die richtige „Studentenbude“

Viele der Studenten tun sich zusammen und mieten in kleinen Gruppen eine eigene Villa. Ich selber wollte lieber eine Unterkunft finden, wo ich mit jemandem zusammen wohne, der schon länger auf Bali lebt und mir so einen anderen Zugang zu dem Leben auf der Insel geben kann. Dafür habe ich auf unserer Reise jeden gefragt, der mir über den Weg gelaufen ist, ob er jemanden kennt, der vielleicht jemanden kennt, der ein Zimmer vermietet. Tatsächlich hat das gut geklappt: Zwei Wochen und ein paar Besichtigungen später habe ich ein traumhaftes Zuhause in Umalas, zwischen Seminyak und Canggu, gefunden: Ein Zimmer mit großem Badezimmer, direktem Zugang zum Pool und Aussicht auf Reisfelder in einer wunderschönen Villa.

 Wenn du dich jetzt fragst, wie ich mir ein Zimmer in einer Villa mit Pool leisten konnte, habe ich gute Nachrichten für dich: Das ist einer der Vorzüge eines Auslandssemesters auf Bali. Jeder Student kann sich auf Bali eine Unterkunft leisten, von der er sonst nur träumen kann.

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„Studentendorf“ Canggu

Obwohl die Udayana Universität in Jimbaran im Süden Balis liegt, sind die beliebtesten Orte zum Wohnen weiter westlich rund um Seminyak und Canggu. Ich persönlich würde dir Canggu empfehlen, da du hier noch Villen zwischen Reisfeldern findest, es noch ursprünglicher als Seminyak ist und du gleichzeitig eine riesige Auswahl an Restaurants, Cafés und Surfspots sowie ein belebtes Nachtleben hast.

Das Angebot an Homestays und Villen ist auf Bali riesengroß, insbesondere rund um Seminyak und Canggu. Daher findest du mit absoluter Sicherheit ein schönes Zuhause vor Ort. Wenn dir das dennoch zu unsicher ist, kannst du über Airbnb oder Auslandssemester Bali vor deiner Abreise nach Unterkünften suchen – auch bei booking.com* wirst du fündig. Weitere sehr gute Möglichkeiten sind Facebook Gruppen. Mir persönlich hat das bei meiner Suche am meisten geholfen, insbesondere die Gruppe Bali Villa Rental & Sale.

Die besten Warungs auf Bali

Vier Monate ohne Kochen auskommen? Wie? Ja, richtig gelesen, während deiner Zeit auf Bali musst du nicht einmal kochen. Ich koche unglaublich gerne, aber auf Bali macht es einfach wenig Sinn. Du kriegst an jeder Ecke für ganz kleines Geld unglaublich leckeres Essen. Selber zu kochen ist deutlich teurer und kommt geschmacklich auch nicht an das indonesische Essen ran.

Meiner Meinung nach findest du die besten Warungs auf Bali nicht auf Tripadvisor, sondern an den Straßenecken. Besonders die vielen kleinen Warungs, die Nasi Campur anbieten, haben es mir angetan. Als Grundlage erhältst du immer Reis und kannst dir dann aus verschiedensten Gerichten deinen Teller zusammenstellen. Ein Traum, der dich nicht mehr als 1-2 Euro kostet.

Neben den vielen local Warungs ist vor allem Canggu ein Paradies für Food-Liebhaber. Von erstklassigem Sushi, über eine riesen Auswahl an Frühstück Bowls und frischen Früchten, bis hin zu lokalem Essen und Pizza findest du alles was das Herz begehrt. Hier eine kleine Auswahl für deine Homebase in Canggu:

  • Coffee’n’Oven

Balinesen essen schon zum Frühstück Reis. Auch wenn ich mich mit der Zeit daran gewöhnt habe, hat mir dann doch irgendwann frisches Brot zum Frühstück gefehlt. Wenn es dir genauso geht, lohnt sich ein Besuch im Coffe’n’Oven. Hier gibt es das passende westliche Frühstück für jeden Geschmack: Angefangen mit gutem Kaffee und frischen Smoothies, bis hin zu Bowls, Pancakes und eben frisches Brot auf verschiedenste Art und Weisen.

  • Nalu Bowls

Nalu Bowls ist das Paradies für jeden Bowl Liebhaber. Hier kriegst du Bowls in den verschiedensten Variationen. Das perfekte gesunde Frühstück vor der ersten Surfsession des Tages.

  • Warung Heboh

Wenn ich in die echten local Warungs gegangen bin, um mir mein Nasi Campur zusammenzustellen, habe ich es in der Regel mitgenommen und Zuhause oder am Strand gegessen. Das Essen ist zwar unglaublich lecker, aber die Atmosphäre lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. Anders sieht das im Warung Heboh aus: Hier kannst du dir super leckeres Nasi Campur aus verschiedenen Gerichten zusammenstellen und bleibst zum Essen auch gerne dort. Ein Muss für deine Zeit in Canggu!

  • Echo Beach BBQ

Direkt am Echo Beach findest du eine Handvoll BBQ Restaurants. Perfekt, um frisch gegrillten Fisch und Meeresfrüchte zu genießen. Die Beilagen kannst du dir selber am Buffet zusammenstellen. Auch wenn es meist recht voll ist, ist die Atmosphäre sehr entspannt. Die Location direkt am Meer tut sein Übriges.

  • Mason

Wenn du dir etwas Besonderes gönnen willst, kann ich dir das Mason auf der Jalan Batu Bolong empfehlen. Das Mason ist eine Mischung aus Bar und Restaurant im stylischenen Industrie Design. Neben den Drinks und der Location ist vor allem das Essen der Grund für meine Empfehlung: Das langsam gekochte Lamm gehört zu dem besten Lamm, was ich jemals gegessen habe. Es zerfällt quasi von selbst und ist einfach nur zum Reinsetzten. Mit 150.000 Rupiah (Ca. 10 Euro) ist das Essen zwar für balinesische Verhältnisse vergleichsweise teuer, dafür aber auch jeden Cent wert.

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Das Nachtleben auf Bali

Kuta ist schon lange bekannt als der Ballermann für Australier. Einen Abend konnte ich nicht anders als mir das Spektakel selber anzuschauen. Mein Fazit war schnell klar: Einmal und nie wieder 😉 Glücklicherweise kannst du heutzutage nicht mehr nur noch in Kuta feiern gehen. Auch in Canggu hast du verschiedene Möglichkeiten die Nacht zum Tag zu machen. Hier geht es deutlich entspannter zu und du kannst einfach in Flip Flops feiern gehen.

Die beiden bekanntesten Adressen für lange Nächte in Canggu sind das Old Man’s (immer Mittwochs) und das Deus Ex Machina (immer Sonntags). Unbekannter und etwas versteckt ist der Black Cat Mini Mart. Der Eingang ist ein Kühlschrank in einem kleinen und unscheinbaren Mini Markt. Dahinter verbirgt sich eine kleiner, stylischer Club, in dem es ganz schön wild zugehen kann. Die Partys steigen hier meist Dienstags und Samstags. Immer was los ist in der Sandbar am Echo Beach. Hier kannst du die Nacht zu Elektro am Strand durchtanzen.

Meine besten Abende waren die mit den Jungs von Bali Green Surf. Es passierte nicht nur einmal, dass wir in gemütlicher Runde im Office zusammensaßen, einer Gitarre spielte, das Pintchen mit Arak rumging und es plötzlich schon mitten in der Nacht war. Unvergessliche Stunden, an die ich bis heute oft zurückdenke.

Die Zeit bis zum Abflug – deine Checkliste

Sobald du die Bestätigung für dein Austauschprogramm hast, brauchst du nur noch diese Checkliste abzuarbeiten und schon kann es losgehen:

  • Flüge buchen: Es gibt zahlreiche gute Airlines, wie Singapore Airlines, Qatar Airways, Thai Airways oder Emirates, die täglich Flüge nach Bali von den verschiedenen Flughäfen in Deutschland anbieten. Mit der Hilfe von Skyscanner und genügend Vorlaufzeit findest du Flüge ab 550 Euro. Ich habe die Chance genutzt und mir einen Gabelflug mit drei Nächten Aufenthalt in Kuala Lumpur gebucht. Ein runder Abschluss meines Auslandssemesters.
  • Visum beantragen: Um legal in Indonesien studieren zu können, benötigst du das Social Burdaya – das Studentenvisum. Als Voraussetzung dafür musst du zunächst ein Surat Rekomendasi an der indonesischen Botschaft in Berlin beantragen. Alleine die Bearbeitung des Antrags für das Surat Rekomendasi benötigt zwischen 2-4 Wochen, daher solltest du ausreichend Zeit einplanen. Das Visum selber musst du abhängig von deinem Wohnort in der indonesischen Botschaft in Frankfurt, Hamburg oder Berlin beantragen. Ab dem Tag deiner Einreise ist das Visum für 60 Tage gültig und muss danach alle 30 Tage verlängert werden. Insgesamt kannst du maximal sechs Monate in Indonesien bleiben ohne ausreisen zu müssen. Detaillierte Informationen zum Antrag des Studentenvisums findest du hier.
  • Wohnung untervermieten: Ganz gleich ob du alleine, mit deiner Freundin oder in einer WG wohnst, du solltest dich rechtzeitig um einen Untermieter kümmern. Wenn in deinem Freundeskreis niemand sucht, kannst du deine Wohnung oder Zimmer über Airbnb untervermieten.
  • Arzttermin zum Impfen: Mach dir einen Termin bei deinem Hausarzt und besprich mit ihm, welche Impfungen du hast und was zusätzlich sinnvoll ist. Zudem kannst du dich mit Malaria Tabletten ausstatten, falls du andere Inseln in Indonesien bereisen möchtest. Auch Kohletabletten oder ähnliches gegen Magenverstimmungen gehören in deine Reiseapotheke.
  • Internationaler Führerschein: Auf Bali zu leben macht nur mit eigenem Roller Spaß. Der Roller ist deine Garantie überall schnell hinzukommen, da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Theoretisch ist zwar ein Auto eine Alternative, allerdings wirst du dann den Großteil deiner Zeit im Stau verbringen und keine der vielen Abkürzungen durch die Reisfelder nutzen können. Daher solltest du einen internationalen Führerschein beantragen, um bei der Polizeikontrolle auf der sicheren Seite zu sein. Einen internationalen Führerschein kannst du in deiner örtlichen Fahrerlaubnisbehörde beantragen.
  • Auslandskrankenversicherung: Für dein Auslandssemester benötigst du eine Auslandskrankenversicherung, um für den Fall der Fälle abgesichert zu sein. Die verschiedenen Vergleichsseiten helfen dir bei der Wahl der passenden Versicherung. Meine Reiseversicherung des Vertrauens ist Travelsecure. Übrigens kannst du auch dein Surfbrett und das Surf-Equipment versichern* lassen.
  • Lokale Sim-Karte: Für Anrufe vor Ort oder auch Notfälle macht es Sinn ein altes Handy mitzunehmen und sich vor Ort eine lokale Sim-Karte zu kaufen.
  • Wohnen auf Bali: Wie oben beschrieben hast du sowohl die Möglichkeit ein Zimmer vorab zu mieten oder dich nur um eine Unterkunft für die ersten Tage zu kümmern, um vor Ort das passende Zuhause zu finden.
  • Koffer packen: Pack nicht zu viel ein, vor allem nicht zu viele warme Klamotten oder mehrere paar Schuhe. Du wirst das alles nicht benötigen und kannst zudem deine Klamotten für einen kleinen Geldbetrag zur Wäscherei bringen. Beachte lediglich, dass du in der Uni eine lange Hose und ein Polohemd tragen musst. (➟ Packliste Boardbag)
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Surfen lernen auf Bali

Surfen ist auf Bali allgegenwärtig: An nahezu jedem Strand rund um dein neues Zuhause siehst du Surfer im Wasser. So springt früher oder später jeder Student zumindest einmal mit einem Surfbrett in die Wellen. Für die einen bleibt es bei dem einen Mal, die anderen sind für immer mit dem Surf-Virus infiziert und machen sich von da an täglich auf die Suche nach den besten Wellen. So auch ich.

 Die erste Herausforderung wartet jedoch vor dem Sprung in die Wellen: Auf Bali gibt es nämlich nicht nur unendlich viele Surfspots, sondern auch genauso viele Surfschulen. In der Uni hat sich zwar ein deutscher Surflehrer vorgestellt, allerdings wollte ich gerne mit Locals Surfen lernen. So habe ich mich mit meinem Roller auf die Suche gemacht und bin von Surfschule zu Surfschule gefahren.

Ein paar Stopps und Surfschulen später bin ich auf Bali Green Surf gestoßen. Eine Surfschule mit kleinem Hostel, die von Einheimischen geführt wird und die mit einem Teil ihrer Einnahmen Waisenkinder auf Bali unterstützt. Wir saßen den ganzen Abend in dem einfachen, aber gemütlichen „Office“ mit Blick auf die Reisfelder zusammen und mir war schnell klar: Mit diesen Jungs möchte ich morgen die Wellen Balis erkunden.

Die nächsten Tage und Wochen bin ich täglich mit den Jungs von Bali Green Surf surfen gewesen, habe die besten Spots Balis erkundet und unheimlich viel gelernt. Doch das Beste war immer der gemeinsame Spaß. Wir sind zu echten Freunden geworden und ich konnte das Leben und die Kultur Balis auf eine ganz andere Art kennenlernen. Die Freundschaften bestehen bis heute und wir sehen uns mindestens einmal im Jahr wieder.

Fall du dich auf dein Surfabenteuer in Bali vorbereiten möchtest empfehle ich dir überigens den Surfguide „Surf Bali – on the waves and inside Indonesia“ – hier gibt es alles Wissenswerte zum Surfen und Reisen in Bali. Und falls du dich für weitere Surfguides zu Surfspots weltweit interessierst wirst du hier fündig.

Die besten Surfspots auf Bali

Auf Bali gibt es eine beeindruckende Auswahl an Surfspots. Vom Anfänger bis zum Profi findet jeder das ganze Jahr über perfekte Wellen für seinen Level. Für Anfänger eignen sich die zahlreichen Spots im Westen Balis besonders gut, Profis können sich auf der Bukit Halbinsel ganz im Süden austoben und in der Regen-Saison stehen die Spots im Osten auf dem Programm. Da eine vollständige Aufzählung der Spots völlig den Rahmen sprengen würde, möchte ich euch lediglich eine kleine Auswahl für die verschiedenen Level vorstellen:

  • Batu Bolong

Wenn du auf Bali studierst und in Canggu wohnst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du in Batu Bolong Surfen lernst, sehr hoch. Der lange Beachbreak mit mehreren linken und rechten Wellen ist besonders gut geeignet, um möglichst schnell die ersten grünen Wellen zu surfen. An sich ein sehr schöner Spot, der jedoch sehr voll ist, auch wenn sich die Massen ganz gut verteilen. Alternativen für Anfänger sind die zahlreichen Spots rund um Seminyak, die erstaunlicherweise häufig leerer sind als die in Canggu. Wenn du als Anfänger auf der Bukit Halbinsel Surfen willst, ist Baby Padang Padang eine gute Wahl.

  • Medewi

Medewi ist mein Tipp für die Hochsaison auf Bali. Wenn dir die Spots rund um Canggu und Seminyak zu voll sind, lohnt sich eine zweistündige Fahrt in Richtung Norden nach Medewi. Medewi ist ein kleiner unberührter Ort. Hier erwartet dich zwar kein traumhafter Strand, da Steine vorherrschen, dafür aber ein relativ leeres LineUp ohne Kämpfe um die nächste Welle. Dazu ist Medewi die längste Linke Balis und bricht in der Regel sehr soft. Somit können sich neben Profis auch Intermediates auf lange Ritte freuen.

  • Serangan

Alleine weil die Geschichte so traurig ist und jeden zum Nachdenken anregen sollte, darf Serangan in dieser kleinen Übersicht nicht fehlen. Serangan ist ein schöner Reefbreak mit einer rechten und einer linken Welle im Osten der Insel. Im Vergleich ist die Welle nicht so anspruchsvoll wie die umliegenden Surfspots und somit auch für Intermediates geeignet. Zu der Zeit, wo ich auf Bali studiert habe, stand lediglich ein kleiner Warung an dem traumhaften Strand und man musste zunächst durch das vorliegende Riff paddeln, um zu den Wellen zu gelangen. Als ich dieses Jahr auf Bali war, mussten wir mit einem kleinen Fischerboot zu den Wellen fahren, da der Strand mittlerweile einer Hotelkette gehört und dort ein Resort mit privatem Zugang zum Strand baut.

  • Greenbowl

Ein traumhafter Spot auf der südlichen Bukit Halbinsel und definitiv eines meiner Highlights auf Bali! Alleine für die Aussicht von den Klippen oben lohnt sich die Fahrt dorthin. Um zum Strand zu gelangen, musst du zunächst einige Treppenstufen runter. Unten angekommen bist du erschlagen von der Schönheit dieses kleinen, unberührten Strandes. Anschließend musst du zunächst über das Riff, bevor dich ein Right- und ein Lefthander erwarten. Surfen solltest du hier nur als Fortgeschrittener. Aber auch ohne selber aufs Surfbrett zu steigen, lohnt sich ein Ausflug zu diesem Traumstrand.

  • Uluwatu

Die berühmteste Welle Balis liegt am südwestlichsten Zipfel der Bukit Halbinsel und ist definitiv einen Besuch wert. Ganz gleich ob du selber surfen gehst oder die besten Surfer der Welt von einem der oberhalb liegenden Warungs aus beobachtest. Uluwatu besteht aus fünf Breaks und bietet daher den ganzen Tag über gute Bedingungen. Die besten Bedingungen herrschen bei südlichem Wellengang und Passatwinden. Das Surfen sollte hier jedoch nur den Profis überlassen werden, da es schnell gefährlich werden kann. Wenn du dich bereit für Uluwatu fühlst, empfiehlt es sich, den ersten Surf gemeinsam mit einem Local zu erleben.

Mehr über die verschiedenen Surfspots auf Bali erfährst du im Travelon boards Surf Guide Bali.

Die Vielfalt Balis: Tempel, Reisfelder oder doch Gebirge?

Wenn du mal eine Pause vom Surfen brauchst oder nach der Session noch nicht zu kaputt bist, gibt es unendlich viel auf Bali zu entdecken. Auf der einen Seite sind da diese einzigartige Kultur und die vielen Tempel, auf der anderen Seite die traumhafte und abwechslungsreiche Natur. Im Folgenden möchte ich dir eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten vorstellen, die ein Muss für dein Auslandssemester auf Bali sind:

  • Tempel so weit das Auge reicht

Religion spielt auf Bali eine wichtige Rolle: Balinesen sind sehr gläubig und huldigen ihre Götter mit mehreren Opfergaben am Tag. Hinzu kommen zahlreiche regionale und überregionale Feiern sowie individuelle Zeremonien. Spätestens bei der Vielzahl an Tempeln wird die Bedeutung von Religion für jeden offensichtlich: Jedes Dorf hat mindestens drei Tempel. Hinzu kommen die überregionalen Tempel und die kleinen Haustempel, die du an jedem Haus siehst. Selbst ohne die Haustempel gibt es nirgendwo auf der Welt so viele Tempel auf so engem Raum wie auf Bali.

Meine Empfehlungen für einen Tempelbesuch sind der Pura Tirta Empul und der Pura Luhur Uluwatu. Der über 100 Jahre alte Pura Tirta Empul ist ein Wassertempel im Osten der Insel. Balinesen glauben, dass ein Bad in dem heiligen Wasser zu Wohlstand und Gesundheit führt. Der Pura Luhur Uluwatu beeindruckt hingegen durch seine Kulisse: Der Tempel ist auf einer 70 Meter hohen Klippe gebaut und der Ausblick auf den Ozean und die umliegende Klippenlandschaft ist gigantisch. Wenn du große Menschenmassen umgehen willst, lohnt es sich früh aufzustehen und zum Sonnenaufgang da zu sein. Das lässt sich auch wunderbar mit der nächsten Surf-Session kombinieren.

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  • Jatiluwih Reisterrassen

Reis gehört zu der balinesischen Kultur wie sonst kein anderes Lebensmittel. Bereits seit dem 11. Jahrhundert bauen Farmer auf Bali Reis an und auch heute siehst du überall Farmer, die früh morgens aufstehen und in den Reisfeldern arbeiten. Alles ohne technische Hilfsmittel, dafür mit einem beeindruckenden Bewässerungssystem.

Die bekanntesten Reisterrassen auf Bali sind die Tegallalang Reisterrassen nördlich von Ubud. Alternativ kann ich die Jatiluwih Reisterrassen empfehlen. Die liegen zwar nochmal ein gutes Stück weiter nördlich, sind dafür aber deutlich weniger überfüllt. Mehr zu den Jatiluwih Reisterrassen findest du hier.

  • Tauchen oder Schnorcheln rund um Amed

Amed ist ein kleines, recht ursprüngliches Fischerdorf im Nordosten Balis. Das Besondere an diesem Ort ist der schwarze Strand und damit verbunden die Unterwasserwelt. Schon beim Schnorcheln tauchst du ein in eine mystische Welt voller bunter Fische und vergisst alles andere um dich herum. Ein weiterer beliebter Ort zum Tauchen und Schnorcheln ist das US Liberty Schiffswrack im 30 Minuten entfernten Tulamben.

  • Eine Tour durch das Gebirge nach Munduk

Mit einer Rollertour durch das Gebirge erlebst du nochmal ein ganz anderes Bali. Plötzlich ist es deutlich kühler, es gibt Erdbeeren zu kaufen und du hast das Gefühl mitten im echten Leben zu stecken. Zudem hast du auf dem Weg die Chance traumhafte Wasserfälle zu sehen. Munduk selber liegt an einem See und eignet sich perfekt für Trekking-Touren. Mehr über Munduk findest du hier.

Alleine dieser kleine Auszug zeigt wie vielfältig Bali ist. Und das ist noch lange nicht alles: Von traditionellen Tänzen, über traumhafte Strände und bunte Märkte, bis hin zu einer Tour auf den Vulkan, gibt es noch viel mehr zu Entdecken. Besonders der Roller bietet dir totale Flexibilität, um die verschiedenen Gegenden auf eigene Faust zu erkunden.

Meine besten Ausflüge waren immer die, wo ich ohne konkretes Ziel losgefahren bin und nur die Himmelsrichtung bestimmt habe. Du bist schnell raus aus den Touristenregionen, erlebst dein eigenes Abenteuer und siehst das echte Leben. Mich hat das irgendwann dazu motiviert eine Rollertour über die gesamte Insel zu machen. Erst durch diesen Trip mit den vielen Stopps und kleinen Erlebnissen habe ich Bali so richtig kennengelernt. Ein Muss für jeden, der auf Bali studiert!

Urlaub im Auslandssemester: Indonesien ist mehr als nur Bali

Bali ist ein Traum. Doch Indonesien hat noch viel mehr zu bieten. Es ist das Land mit den viertmeisten Einwohnern weltweit und besteht aus 17.500 Inseln. Das Faszinierende dabei: Jede Insel hat seinen eigenen Charme und seine eigene Kultur. Am offensichtlichsten wird die Vielfalt am Beispiel der Religionen. Indonesien ist das Land mit den meisten Muslimen. Dennoch ist Bali geprägt von seiner ganz eigenen Form des Hinduismus und auf Flores und Sumba siehst du plötzlich Kirchen. Es ist als ob du unterschiedliche Länder erkundest, die verschieden sind, gleichzeitig aber auch offensichtlich zusammengehören. Meine drei persönlichen Highlights in Indonesien waren neben Bali, Java, Sumba und Flores:

  • Mit dem Zug durch Java

Auf Java wohnen mehr als die Hälfte der Indonesier. Dementsprechend befinden sich auch die größten Städte Indonesiens auf Java. Allen voran die Hauptstadt Jakarta. Nicht wirklich schön, dafür aber abenteuerlich. An jeder Ecke siehst du das echte Leben einer asiatischen Großstadt. Mein größtes Abenteuer in Jakarta war ein Besuch im Fußballstadion.

Von Bali kannst du für wenig Geld nach Jakarta fliegen. Nach einem kurzen Aufenthalt kannst du dann in den Zug steigen und dich auf den Weg nach Bandung, die nächste Großstadt, oder direkt nach Yogyakarta machen. Yogyakarta ist bekannt für traditionelle Künste und wartet neben dem königlichen Palast mit dem größten buddhistischen Tempel der Welt: Borobudur. Ganz schön beeindruckend und definitiv ein Besuch wert! Von Yogya kannst du weiter in den Karimunjawa Nationalpark oder zum Bromo Vulkan. Zum Abschluss deiner Java Reise lohnt sich als Surfer ein Abstecher nach Red Island.

Eine beispielhafte Reiseroute für Java findest du hier. Mir persönlich sind besonders die langen Zugfahrten auf Java in Erinnerung geblieben. Ich habe selten so viele Stunden aus dem Fenster geschaut und die Natur bewundert.

  • Einsame Strände und leere LineUps auf Sumba

Sumba gehört zu den Inseln in Indonesien, auf denen kein Vulkan steht. Dadurch findest du hier eine hügelige Landschaft, die im Norden und Osten komplett ausgetrocknet und im Süden tropisch grün ist. Teilweise habe ich auf Sumba ganze Strände für mich gehabt und weit und breit keine anderen Touristen gesehen. Neben der unberührten Natur ist Sumba ein Paradies für geübte Surfer: Perfekte Riff-Wellen, klares Wasser und eine entspannte Atmosphäre im LineUp. Mehr übers Reisen und Surfen auf Sumba erfährst du hier.

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  • Unberührte Natur und Komodowarane auf Flores

Flores eignet sich nicht zum Surfen und ist dennoch eines meiner absoluten Highlights in Indonesien. Die Natur ist traumhaft schön und überall warten kleine Abenteuer. Die Insel ist noch recht untouristisch und dementsprechend siehst du auf deinem Weg wenig bis keine Touristen. Häufig war ich als Weißer das Highlight der Locals, insbesondere für die Kinder. Das Hauptverkehrsmittel sind kleine Busse, sogenannte Ojeks, aus denen Reggae-Musik ertönt und mit denen jede Fahrt ein Abenteuer für sich ist: Immer wieder wirst du von den Locals freundlich ausgefragt und abgeklatscht.

Neben den Menschen erwarten dich auf deiner Tour von Maumere im Osten der Insel bis nach Labuan Bajo im Westen viele kleine und große Erlebnisse. Besonders hängen geblieben sind bei mir der Kelimutu Vulkan mit drei Kraterseen, die alle verschiedene Farben haben, die Komodo Inseln mit den letzten lebenden Drachen auf der Welt und die traumhaft schönen Riffe rund um Maumere und die Komodo Inseln. Trotz dieser Highlights war auf Flores der Weg das Ziel. Auf den Fahrten habe ich keine Sekunde geschlafen, um bloß keinen dieser einzigartigen Panorama-Blicke zu verpassen. Eine detaillierte Reiseroute für Flores findest du hier.

 Obwohl ich mittlerweile mehrmals in Indonesien war, zweimal für längere Zeit, stehen immer noch viele weitere Inseln auf meiner Liste. Angefangen mit dem Klassiker Lombok, über Sumatra und die Mentawais, bis hin zu Sumbawa und Neuguinea. Um ganz Indonesien zu entdecken, braucht man eben gefühlt ein ganzes Leben. Dafür lohnt es sich umso mehr, besonders für Surfer!

Fazit Auslandssemester auf Bali

Ich kann für mich persönlich sagen, dass das Auslandssemester auf Bali mein Leben verändert hat. Ich habe es zwar schon immer geliebt in den Urlaub zu fahren, aber über ein dauerhaftes Leben am Meer habe ich erst mit meinem Auslandssemester angefangen nachzudenken. So hat es nur drei Jahre bis zur nächsten längeren Auszeit gedauert und heute habe ich mit meinem StartUp moverii die perfekten Voraussetzungen, um da zu arbeiten, wo die besten Wellen sind.

Zudem ist Bali für mich wie ein zweites Zuhause geworden. Bis auf eine Ausnahme war ich seit meinem Auslandssemester jedes Jahr wieder auf Bali. Und immer wieder wohne ich bei derselben indonesischen Freundin in der Villa und bin mit den Jungs von Bali Green Surf unterwegs.

Wenn du genau wie ich von einem Leben in den Wellen träumst, ist das Auslandssemester die einfachste Chance, die du in deinem Leben bekommst. Nutze sie und vielleicht verändert es auch dein Leben!

Der Gastautor

Adrian ist 29 Jahre alt und kommt ursprünglich aus dem Rheinland. Er liebt die Kultur, die Wellen und die Menschen in Südostasien, was neben dem Auslandssemester auf Bali zu weiteren Auszeiten in Indonesien und auf den Philippinen geführt hat. Vor eineinhalb Jahren hat er seinen Job endgültig an den Nagel gehangen und gemeinsam mit seinem Bruder das StartUp moverii gegründet. Die Vision dahinter ist, jedem Menschen einen einfachen Zugang zu den besten Sportreisen weltweit zu bieten und gleichzeitig selber von überall auf der Welt arbeiten zu können. Daher versetzt er seinen Wohnort ab Juni von Köln nach Nordspanien. 

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